Geschäftslage deutlich verbessert

von Redaktion

Wirtschaftsbarometer Rosenheim Unternehmer sehen wieder optimistischer in die Zukunft

Rosenheim – Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometers Rosenheim belegen eine spürbare Verbesserung der Geschäftslage. Nach dem coronabedingten Absturz im März und weiterer Verschlechterung im April und Mai (wir berichteten), sprang der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen aktuell sogar wieder auf leicht positive +10,9, was zum Vormonat ein Sprung von 33 Punkten bedeutet. Auch die vergleichbaren Werte des ifo-Institutes für Deutschland erholten sich, allerdings nur auf unverändert schwache -16,2.

Zum dritten Mal in Folge konnten sich auch die Geschäftserwartungen verbessern. Für Rosenheim erzielte dieser Saldo optimistische +22,7, im Vormonat lag er noch bei neutralen +2,6. Zum Vormonat bedeutete dies, in dieser monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim, allerdings nur eine geringfügige Steigerung (+2,6).

Die vergleichbaren Ergebnisse des ifo-Institutes sind auch für die Erwartungen schwächer als im Stadt- und Landkreis Rosenheim, der Saldo erreichte nur neutrale -0,4. Der positive Trend der vergangenen drei Monate bestätigt sich aber auch hier.

Die aktuellen Fragen des Monats bezogen sich auf die Finanzierung der staatlichen Hilfsprogramme und die krisenbedingten Beteiligungen des Staates an großen Firmen. Sehr deutlich votieren die teilnehmenden Unternehmen für Einsparungen bei Subventionen (52 Prozent) und höhere Schulden (35 Prozent) als Finanzierungsform. Nur 13 Prozent halten eine Beteiligung des Staates an großen Unternehmen für sinnvoll, immerhin 75 Prozent sehen darin ein geeignetes Mittel in eng begrenzten Ausnahmefällen.

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