Kälbermarkt

Unsicherheit durch das Coronavirus

von Redaktion

Miesbach/Rosenheim – Beim wöchentlichen Kälbermarkt in der Oberlandhalle in Miesbach wurden nach Angaben des Veranstalters, des Zuchtverbands für oberbayerisches Alpenfleckvieh in Miesbach, 649 Kälber zum Verkauf angeboten. Ein großes Angebot an Fressern aus der Mutterkuhhaltung, die Unsicherheit rund um das Coronavirus und der sinkende Stierpreis wirken sich laut einer Verbandssprecherin negativ auf die Kälbermärkte aus. Tiere mit schlechten Masteigenschaften müssen in diesem Zeitraum mit massiven Preiseinbußen rechnen. Die 509 verkauften Stierkälber zur Mast erzielten einen durchschnittlichen Auszahlungspreis je Kilo von 4,75 Euro, wobei für sehr gute Qualitäten Auszahlungspreise von 5,70 Euro erzielt wurden. Für die 93 verkauften Kuhkälber lagen die Auszahlungspreise je nach Gewicht bei durchschnittlichen Preisen zwischen 1,98 Euro und 2,71 Euro je Kilogramm. Der Auszahlungspreis für die 47 angebotenen Kuhkälber zur Zucht lag zwischen 110 und 390 Euro, was einem durchschnittlichen Kilopreis von 2,73 Euro entspricht. Der nächste Kälbermarkt findet am Donnerstag, 29. Oktober, in der Oberlandhalle statt.

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