Trostberg – Die AlzChem Group AG erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 einen Konzernumsatz von 278,6 Millionen Euro nach 287,7 Millionen Euro im Neun-Monatszeitraum 2019. Den leichten Zuwächsen im Segment Specialty Chemicals stand in Summe ein stärkerer Rückgang in den Segmenten Basics & Intermediates sowie Other & Holding gegenüber. „Hier wurden die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie insbesondere im dritten Quartal 2020 sichtbar“, teilt das Unternehmen mit. Besonders betroffen seien die Absatzmengen für den Bereich Metallurgie und den Automotive-Sektor gewesen. Dennoch bleibe die hohe Diversifizierung mit einer sehr breiten Produktbasis weiterhin das Alleinstellungsmerkmal und stabile Rückgrat der AlzChem-Gruppe, weil sie einerseits die Umsatzentwicklung in diesem herausfordernden Umfeld nach unten absichere und andererseits signifikante Zukunftspotenziale biete. Die Ertragsentwicklung war in der Berichtsperiode laut AlzChem „insgesamt zufriedenstellend“. Trotz des leichten Umsatzrückgangs erreichte das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 41,1 Millionen Euro das Niveau des Vorjahres von 41,4 Millionen Euro, gleichbedeutend mit einer EBITDA-Marge von 14,8 Prozent (Vergleichszeitraum 2019: 14,4 Prozent). Positiv wirkten sich hier unter anderem die gesunkenen Rohstoffpreise aus.