Miesbach – Die 14 Zuchtstiere des Viehmarktes in Miesbach fanden zügig einen Käufer. Den Spitzenpreis erzielte ein Hurly-Sohn, den die Besamungsstation Marktredwitz-Wölsau für 5900 Euro ersteigerte. Doch auch die Preise der Natursprungstiere, viermal erfolgte der Zuschlag erst über 2000 Euro, bringt Motivation in die Stieraufzucht. So wurde ein Votary-Sohn aus dem Zuchtbetrieb Johann Vogl aus Magnetsried Seeshaupt, und ein Mainstream-Sohn von Georg Melf aus Ascholding für 2350 und 2200 Euro verkauft. Eine Zweitkalbskuh wurde für 1800 Euro und eine Drittkalbskuh für 1400 Euro versteigert. Eine Kalbin fand für 1320 Euro einen neuen Eigentümer. Ein breites Angebot an Jungkühen zeichnete den Markt aus. Jungkühe wurden mit Milchleistungen von 19 bis 35 Kilogramm Milch zum Verkauf angeboten. Der Durchschnittspreis für die 119 verkauften Jungkühe lag bei 1693 Euro. 36 Zuchttiere blieben im Zuchtverbandsgebiet, 44 fanden neue Besitzer innerhalb Bayerns. Zwei Stiere und acht Jungkühe gehen an Milchviehbetriebe aus Niedersachsen und zwei Stiere, 43 Jungkühe und eine Kalbin ersteigerten sich Viehhandelsunternehmen aus den Niederlanden und Südtirol. Die nächste Versteigerung für Großvieh erfolgt bereits am 25. November.