Einblicke in Versuche mit Sorten und weniger Herbiziden

von Redaktion

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim informiert Bauern – 30 Landwirte zu Gast

Rosenheim/Töging – Mitte Juni fanden sich auf Einladung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim (AELF) etwa 30 Landwirte auf einem Feld bei Polling zu einer Versuchsführung ein. Mathias Mitterreiter vom Sachgebiet Landnutzung stellte die Versuche vor.

Mitterreiter verwies auf die Vielzahl der neuen Sorten der Wintergerste und stellte die Bedeutung der agronomischen Eigenschaften heraus. Fast alle Sorten zeigen mindestens gute Resistenzeigenschaften gegenüber der in unserer Region bedeutsamen Pflanzenkrankheiten. Die Landwirte besichtigten und diskutierten darüber hinaus die Wirkung verschiedener Fungizidstrategien auf das Krankheitsgeschehen in Winterweizen und Wintergerste. Das Jahr 2022 stuften sie als ein eher gesundes Jahr ein, trotz etwas höherer Temperaturen bei bisher durchschnittlichen Niederschlägen. Im direkten Vergleich zwischen Pflanzen, die zu einem früheren Zeitpunkt und solchen, die erst später mit Fungiziden behandelt wurden, ließ sich per Augenmaß ein positiver Effekt des späteren Einsatzes erkennen. Im Anschluss besichtigten die Teilnehmer einen Schauversuch zur Herbizidreduzierung, anhand dessen Mitterreiter die Wirkung chemischer Pflanzenschutzmittel und des Hackens vorstellte, sowie eine Mischung beider Maßnahmen. Zumindest hier zeigte sich, dass auch mit Hacken eine gute Unkrautregulierung erzielt werden kann.

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