Zahlreiche Messebesucher am Campus Mühldorf

von Redaktion

Studenten erhalten Überblick über berufliche Perspektiven – Zahl der Studienplätze wird ausgebaut

Rosenheim/Mühldorf – Am Campus Mühldorf hat die Industrie- und Kontaktmesse (IKORO) der Technischen Hochschule Rosenheim kürzlich wieder Arbeitgeber und Studierende in Kontakt gebracht. 26 Aussteller aus sozialen, psychologischen und öffentlichen Bereichen gaben den zahlreichen Besuchern einen Überblick über berufliche Perspektiven. In Gesprächen wurden neue Kontakte geknüpft. Die kostenlose Kontaktmesse richtete sich an Studierende aller Fachrichtungen am Standort.

„Wir freuen uns sehr, dass wir als Campus Mühldorf im Wettbewerb des Bayerischen Wissenschaftsministeriums erfolgreich waren, und zusätzlich sechs Professuren plus eine Forschungsprofessur an den Standort holen konnten. Im Zusammenwirken von Land, TH Rosenheim und dem Hochschulzweckverband Mühldorf sind wir als Fakultät nun in der Lage, bereits zum kommenden Wintersemester statt 55 Studienplätzen in der Sozialen Arbeit jährlich 90 Plätze anzubieten“, sagte Dekanin Professor Barbara Solf-Leipold bei der Veranstaltung. „Auch die Kindheitspädagogik wird in den nächsten Jahren von aktuell gut 30 Plätzen auf dann 50 Plätze für Studienanfänger ausgebaut. Zudem wird das Studienangebot mittelfristig um ein sozialwissenschaftliches Masterprogramm ergänzt werden“, erklärte Solf-Leipold.

Mühldorfs Landrat Max Heimerl bezeichnete den Campus Mühldorf als „bayernweit erfolgreichste Ausgründung einer Hochschule im Rahmen der Regionalisierungsstrategie der Staatsregierung“.

Auch in diesem Jahr boten regionale, aber auch außerhalb Bayerns angesiedelte Institutionen den Studierenden die Möglichkeit, einen Einblick in die späteren Tätigkeitsbereiche zu bekommen. Dabei ging es nicht nur um konkrete Arbeitsplatzangebote nach erfolgreichem Studienabschluss, sondern auch um das Ausloten von Werkstudententätigkeiten oder Praktika. Darüber hinaus konnten sich die Studierenden in Fachvorträgen oder mit Checks der eigenen Bewerbungsmappe Tipps für die zukünftige berufliche Laufbahn holen.

„Uns hat das großartige Engagement der Studierenden an diesem Campus beeindruckt“, bilanzierte Daniela Czarnowski von der Diakonie im Münchner Stadtteil Hasenbergl nach der Messe. „Hier reift eine starke, selbstbewusste neue Generation professioneller Fachkräfte heran.“

Artikel 7 von 8