Mühldorf – Ein Abend im Zeichen der Künstlichen Intelligenz (KI): Die Einsatzmöglichkeiten aber auch Risiken der neusten Digitalentwicklungen für die heimische Wirtschaft standen im Mittelpunkt des IHK-Digitalisierungsforums InnSalzach. Rund 70 Unternehmer aus der Region tauschten sich dazu im Mühldorfer Haberkasten aus.
Andreas Bublak vom Burghausener IT-Dienstleister COC AG und Herbert Prost von der IHK Geschäftsstelle Mühldorf machten deutlich, dass KI alle betreffe – unabhängig von Branche oder Beruf. Es gehe darum, wie man sie nutzen könne, um Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Tobias Jonas vom Softwareentwickler Innfactory in Rosenheim zeigte in seinem Vortrag, dass KI künftig viele Dinge abnehmen wird und wie bereits heute die KI-Unterstützung in der Praxis aussieht. Der IT-Experte betonte zugleich, dass KI noch weit von menschenähnlicher Intelligenz entfernt sei. Er wies darauf hin, dass es schwierig sei, Fakten von generierten Inhalten zu unterscheiden. Allein das zeige die Notwendigkeit einer Regulierung von KI, um Missbrauch zu verhindern – allerdings dürfe nicht überreguliert werden, warnte er.
Über neue Risikokategorien, die sich mit dem Einsatz von KI ergeben, sprach Michael Bark (Dritter von links) von der COC AG in seinem Vortrag. Als Beispiel nannte er soziale Überwachung und Gesichtserkennung. Er betonte deswegen die Notwendigkeit, sich auf die Auswirkungen von KI vorzubereiten.