Michael Schwarz erhält Ehrenpräsidentschaft

von Redaktion

Verband Freier Berufe würdigt unermüdliches Engagement

Bernau – Michael Schwarz, Zahnarzt aus Bernau, wurde zum Ehrenpräsidenten des Verbands Freier Berufe in Bayern (VFB) ernannt. Er war von 2016 bis zur Delegiertenversammlung des VFB im Juli Präsident des Verbandes, dessen 33 Mitgliedsorganisationen fast eine Million Mitglieder in Bayern betreuen. Zu seinen Verdiensten zählt, dass der Verband ein Strukturpaket für die Förderung kleinteiliger Strukturen der Freien Berufe zu Beginn der Corona-Pandemie schnürte.

Im Januar trat Schwarz als Präsident des VFB zurück. Die Liste seiner Verdienste sei lang, sagte Dr. Fritz Kempter, Vorgänger als Präsident und Ehrenpräsident, in seiner Laudatio. So machte sich Schwarz für die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) auf EU-Ebene stark sowie für die Aufrechterhaltung des Fremdkapitalverbots. Er setzte sich auch für die Anerkennung eines Mindesthonorars für Künstler ein. Schwarz sei es gelungen, dass die Bayerische Staatsregierung die Freien Berufe als gleichwertige Institution neben der Industrie- und Handelskammer und der Handwerksammer in die Taskforce-Sitzungen für die Wirtschaft eingebunden habe. Zudem habe er sich als VFB-Präsident während der Pandemie unter anderem bei der Abwicklung der Überbrückungshilfen durch Steuerberater eingebracht. 2017 sorgte Schwarz dafür, dass die angestellten Angehörigen der Freien Berufe erstmals offiziell Mitglied des Verbandes werden konnten.

Im April wurde Schwarz von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft für seinen „unermüdlichen Einsatz für den Erhalt der Selbstverwaltung der Freien Berufe“ ausgezeichnet.

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