Staatsmedaille in Silber für Dionys Kirschner

von Redaktion

Ehrung für Fleckvieh-Spezialisten – Vielfältiges Engagement

Mettenheim – Die Bayerische Staatsmedaille in Silber als Anerkennung für seine besonderen Verdienste um die bayerische Landwirtschaft erhielt am 20. Januar beim Kreuzerwirt in Mettenheim Dionys Kirschner aus Großsteinberg im Landkreis Mühldorf. Er war seit 2010 der Vorsitzende des Zuchtverbands für Fleckvieh in Oberbayern/Ost, der auch die Landkreise Altötting, Ebersberg, Erding und Rosenheim abdeckt, und hat dieses Amt mit der diesjährigen Mitgliederversammlung abgegeben.

„Dionys Kirschner hat sich engagiert und erfolgreich für Mitgliedsbetriebe und die Fleckviehzucht in Bayern eingesetzt, anbindelose Märkte eingeführt und seinen Zuchtverband zu einem der umsatzstärksten und erfolgreichsten Zuchtverbände Bayerns gemacht“, lobte der Leitende Ministerialrat Dr. Georg Beck.

Er leitet bis Ende Januar das Referat Rinder, Schweine, Pferde im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. Beck erinnerte bei der Veranstaltung auch daran, dass Kirschner Beisitzer und Vorstand der Arbeitsgemeinschaft süddeutscher Rinderzüchter gewesen sei.

Ehrenamtlich sei er darüber hinaus unter anderem im Jagdverband, im Maschinenring und in der Kirchengemeinde aktiv gewesen. Dabei sei ihm seine ruhige, besonnene Art zugutegekommen.

Kirschner sagte daraufhin, er sei etwas sprachlos und habe nicht mit dieser Auszeichnung gerechnet. In der Tat sei es oft gut gewesen, über wichtige Entscheidungen eine Nacht zu schlafen. Der Geehrte erinnerte an einen Kooperationsvertrag, den sein Verband mit dem ehemaligen bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner geschlossen habe. Ihn habe die heute amtierende Ministerin Michaela Kaniber verlängert. Er hoffe, dass das Ministerium die Zuchtverbände weiterhin unterstütze, denn sie hätten ein enormes Potenzial. Der Beirat habe ihn immer gut unterstützt. fud

Artikel 8 von 9