Die KI besser verstehen

von Redaktion

Schüler aus Raubling bei „Jugend gründet“-Pitch Event in Münster

Raubling/Münster – „WhiteMind“ – so heißt die Geschäftsidee, mit der Samuel Leber vom Inntal-Gymnasium in Raubling erfolgreich am bundesweiten Schülerwettbewerb „Jugend gründet“ teilnimmt. Zusammen mit seinem Team will der Schüler KI für alle verständlich und zugänglich machen. Die Idee: Ein Online-Angebot mit einfachen Tools und Schulungen, die unabhängig von Vorkenntnissen und finanziellen Mitteln ein besseres Verständnis von KI ermöglichen.

Samuel Leber hat mit seinem Team über Bundesland-Grenzen hinweg an der Idee gearbeitet. Mit von der Partie sind Vincent Xigu Liu vom Gymnasium Marianum in Meppen (Niedersachsen) sowie David Vinu, Merlin Jarmer und Emil Vinu vom Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen (Hessen).

Mit „WhiteMind“ will das Team beim „Jugend gründet“-Pitch Event in Münster die hochkarätige Jury überzeugen.

Im Online-Wettbewerb „Jugend gründet“ schlüpfen die Teilnehmenden ein Schuljahr lang in die Rolle von Gründerinnen und Gründern: Erst entwickeln die Jugendlichen eine eigene, innovative Geschäftsidee und schreiben einen Businessplan (Businessplan-Phase: September bis Januar), dann führen sie in einem Planspiel virtuell ein Unternehmen (Planspiel-Phase: Februar bis Mai). Die besten Teams der Businessplan-Phase dürfen ihre Geschäftsideen bei den Pitch Events im Frühjahr präsentieren. Im aktuellen Wettbewerbsjahr wurden 1177 Businesspläne eingereicht.

Beim Pitch Event in Münster, das von der IHK Nord Westfalen ausgerichtet wird, werden zehn Schülerteams antreten. Jedes Team hat drei Minuten für seinen Pitch. Weitere drei Minuten müssen die Jugendlichen in der Jury-Fragerunde Rede und Antwort stehen. Dafür brauchen die Schülerinnen und Schüler nicht nur innovative Ideen, sondern auch perfektes Timing und Präsentationstalent.

Neben ausführlichem Experten-Feedback erwartet die Jugendlichen ein buntes Rahmenprogramm mit Einblicken in die Stadt und die lokale Gründungsszene. Denn die Pitch Events sind auch eine Anerkennung für die herausragende Wettbewerbsleistung der Teams.

Wer in Münster auf Platz eins landet, darf sich außerdem direkt über einen Startplatz im „Jugend gründet“- Bundesfinale im Juni in Stuttgart freuen. Dort messen sich die besten zehn Teams des Wettbewerbsjahres (Punkte aus Businessplan und Planspiel) im Wettstreit um den Bundessieg. Der Hauptpreis ist eine geführte Reise ins Silicon Valley/USA, nach wie vor ein Hotspot der internationalen Start-up-Szene.

Aus Problemen Lösungen entwickeln und mit innovativen Ideen die Zukunft gestalten – das ist der Kerngedanke von „Jugend gründet“. Der bundesweite Schülerwettbewerb will Jugendliche fürs Gründen begeistern und die Gründungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern stärken. „Jugendliche wollen mitgestalten, das sehen wir bei Jugend gründet ganz deutlich. Mit unserem Wettbewerb wollen wir deshalb einen Raum bieten, in dem Schülerinnen und Schüler ihre vielfältigen Fähigkeiten entwickeln können, und eine Bühne schaffen für ihre tollen Ideen“, erklärt Projektleiterin Franziska Metzbaur.

Der Online-Wettbewerb Jugend gründet wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Teilnahme wird von der Kultusministerkonferenz der Länder empfohlen. Eine Reihe renommierter Sponsoren unterstützt den Wettbewerb bei den Preisen und Events. Hauptsponsor ist die Porsche AG.

Ausführliche Informationen zum Bundeswettbewerb „Jugend gründet“: www.jugend-gruendet.de.

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