Pittenhart/Obing – Nach über drei Jahrzehnten im Vorstand der Raiffeisenbank Chiemgau-Nord-Obing wurde kürzlich im Rahmen der Generalversammlung Andreas Bauregger in den Ruhestand verabschiedet.
In einer emotionalen Laudatio würdigte Vorstandsvorsitzender Stefan Schnellinger dessen Wirken in all den vielen Jahren im Bankgeschäft. „Du gehst zwar in den Ruhestand, aber dein Einfluss in unserem Alltag bleibt. Nach all den Jahren im Bankgeschäft und der vielen eingebrachten Zeit auf Kosten der Familie hast du es mehr als verdient, deinen neuen Lebensabschnitt anzutreten“, so Schellinger. Bauregger hinterlasse ein großes Erbe, betonte er. Für die lange Zeit im Vorstand der Raiffeisenbank Chiemgau-Nord-Obing verlieh der Genossenschaftsverband Bayern Bauregger zudem die goldene Ehrennadel.
Andreas Bauregger, geboren 1963, begann seine berufliche Laufbahn 1979 mit einer Ausbildung bei der Volksbank in Bad Reichenhall. Nach Stationen im Kreditgeschäft und als Firmenkundenbetreuer folgte 1993 der Wechsel zur damaligen Raiffeisenbank Chiemgau-Nord und die Berufung in den Vorstand der Raiffeisenbank. In den Folgejahren meisterte er mit Weitsicht und Geschick die Fusion mit der Raiffeisenbank Obing und führte die neue Raiffeisenbank Chiemgau-Nord-Obing erfolgreich durch die Zeiten des Wandels.
Seine fast 32 Berufsjahre im Vorstand in der Raiffeisenbank seien Zeichen absoluter Stabilität und Kontinuität, bestätigte Christian Schmidt vom Genossenschaftsverband dem ausscheidenden Banker.
Mit sehr persönlichen Worten verabschiedete sich schließlich Andreas Bauregger bei der Generalversammlung. Nach 45 Berufsjahren und 32 Jahren im Vorstand sei es für ihn der richtige Zeitpunkt, auf seinen Körper zu hören und die Verantwortung in jüngere Hände zu legen, sagte er. Er könne auf eine positive, intensive und herausfordernde Zeit zurückblicken, nun stehe aber ein neuer Lebensabschnitt im Fokus. Mit herzlichen Dankesworten an Vorstandskollegen, Aufsichtsrat, Mitarbeiter und die Mitglieder der Genossenschaft schloss Bauregger seine Rede mit einem „Vergelt’s Gott“ ab. Für sein langjähriges Engagement erntete er langen, stehenden Applaus. emk