München – Eine familienfreundliche Personalpolitik ist für viele bayerische Unternehmen zum Schlüssel des Erfolgs geworden. Sie hat sich bewährt und etabliert. Arbeitsministerin Ulrike Scharf und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ehrten nun die 20 herausragendsten familienfreundlichen Betriebe Bayerns im Rahmen des Wettbewerbs „Erfolgreich.Familienfreundlich“. Mit diesem Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die durch familienfreundliche Maßnahmen ihren wirtschaftlichen Erfolg und den Alltag ihrer Beschäftigten positiv beeinflussen.
Unter den Preisträgern sind auch zwei Unternehmen aus der Region: Die Filiale der Prechtl Lebensmittelmärkte in Raubling (108 Beschäftigte) darf sich über die Auszeichnung freuen, ebenso die Praxis für Ergo- und Physiotherapie von Stephanie Pollmann in Waldkraiburg (zwölf Beschäftigte).
„Unsere Preisträger sind Leuchttürme der bayerischen Familienfreundlichkeit und Wirtschaft. Sie zeigen eindrucksvoll, dass Familienfreundlichkeit gelebt wird. Dabei ist es nicht entscheidend, aus welcher Branche ein Unternehmen kommt oder wie groß es ist. Es kommt darauf an, auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen“, teilte Arbeitsministerin Ulrike Scharf mit. Familienfreundlichkeit mache die Unternehmen fit für die Zukunft und sei ein „Wettbewerbsfaktor im Kampf um die besten Köpfe.“
Auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstrich die Bedeutung des Engagements: „Familienfreundlichkeit ist die Visitenkarte für die Zukunft, die sich mehrfach auszahlt. Viele Menschen wünschen sich eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zahlreiche bayerische Unternehmen setzen deshalb auf eine familienfreundliche Personalpolitik. Unsere Preisträger zeigen eindrucksvoll: Ob Start-up, Mittelstand oder Großkonzern – wer familienfreundlich handelt, hat im Wettbewerb um Fachkräfte die besseren Karten.“
Insgesamt hatten sich 258 Unternehmen aus ganz Bayern um den Titel beworben. Eine Jury aus Vertretern der Ministerien, der Wissenschaft, des Stiftungswesens und der bayerischen Wirtschaft wählte aus 30 Nominierten die 20 Gewinner aus.
Der Wettbewerb, der in diesem Jahr zum fünften Mal stattfand, ist Teil des „Familienpakts Bayern“, einer Initiative der Bayerischen Staatsregierung gemeinsam mit dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag, dem Bayerischen Handwerkstag sowie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft.