Altötting/Mühldorf – Die traditionelle, gemeinsame Freisprechungsfeier der Bäcker-, Friseur- und Metzgerinnung der Landkreise Mühldorf und Altötting fand im Gasthaus zur Linde in Pleiskirchen statt. Kreishandwerksmeister Rainer Dachsberger freute sich über den regen Besuch, welcher der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen verlieh.
Besonders begrüßen konnte der Kreishandwerksmeister Michaela Kaniber, Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, sowie Ingrid Heckner, stellvertretende Landrätin des Landkreises Altötting, Konrad Zeiler, Bürgermeister der Gemeinde Pleiskirchen, sowie die jungen Gesellen, deren Eltern und Ausbilder.
Pleiskirchens Bürgermeister Konrad Zeiler, selbst Schreinermeister, lobte die Absolventen, die mit der Ausbildung einen Grundstock für das weitere Berufsleben geschaffen hätten.
Lob gab es auch von der stellvertretenden Landrätin Ingrid Heckner, die zu den jungen Nachwuchskräften sagte: „Man sieht daran, wie wichtig ihr für die Wirtschaft seid, wenn schon eine Staatsministerin zu eurer Freisprechung kommt.“ Anschließend sprach sie einen großen Dank an die Ausbildungsbetriebe und Eltern aus, die die jungen Nachwuchskräfte während der Ausbildung begleiteten und ihnen Stütze gewesen seien.
Staatsministerin Michaela Kaniber hielt die Festansprache und betonte, dass es für sie eine Ehre sei, bei der Freisprechung dabei zu sein. Das Handwerk habe goldenen Boden und es sei etwas Besonderes, den Gesellenbrief überreicht zu bekommen. Einen Dank richtete sie an die Ausbilder, Lehrkräfte und die Eltern, die die jungen Azubis stets motiviert hätten, damit sie zu Gesellen und Fachkräften für die Zukunft ausgebildet werden konnten. „Bitte steht auf, und spendet euren Ausbildern und Eltern hierfür einen kräftigen Applaus“, forderte die Ministerin die Berufsabsolventen auf. Zum Abschluss ihrer Festrede sagte sie an die jungen Gesellen gerichtet. „Ich sehe nur glückliche, zufriedene Gesichter. Ihr habt Großes geleistet und euer Ziel erreicht. Seid stolz auf euch. Für euren weiteren Berufsweg wünsche ich euch alles erdenklich Gute.“
Nach einer Laudatio von den jeweiligen Obermeistern der Innungen, die ihre Azubis im erlernten Berufsstand willkommen hießen, erhielten die Absolventen ihre Gesellenbriefe. Die Innungsbesten wurden zudem besonders geehrt. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von einer Jazzband, während im Anschluss ein DJ für Stimmung sorgte. am