Scheyern – Wichtigster Punkt bei der Jahreshauptversammlung der Innung für Land- und Baumaschinentechnik in Oberbayern waren die turnusmäßig anstehenden Neuwahlen. Und hier gab es ein Novum: In der Person von Sonja Weindl-Jantsch ist jetzt Frauenpower in der Vorstandschaft präsent. Die Innung trug damit der Entwicklung Rechnung, dass der Beruf einer Land- und Baumaschinenmechatronikerin auch immer mehr junge Frauen begeistert. Markus Mayer wird weiterhin als Obermeister an der Spitze der Innung stehen. Im Amt des stellvertretenden Obermeisters gab es eine Veränderung. Nachfolger von Ehrenobermeister Erich Hang, der nicht mehr kandidierte, ist Günther Radlmaier. Das anspruchsvolle Amt des Lehrlingswarts und Prüfungsvorsitzenden wird weiter von Vorstand Thomas Jais wahrgenommen. Auch Georg Spindler und Alois Flötzinger gehören weiter der Vorstandschaft an.
Ein wichtiger Punkt der Jahreshauptversammlung war auch wieder die Ausbildungssituation, denn der Fachkräftemangel macht auch nicht vor den Unternehmen der Land- und Baumaschinentechnik in Oberbayern halt. Umso erfreulicher werteten die Mitglieder die aktuellen Zahlen, die Obermeister Markus Mayer bezüglich der neu abgeschlossenen Lehrverträge in Oberbayern nannte: Zum September 2025 haben sich zum 1. Lehrjahr 176 junge Frauen und Männer (2024 waren es 167) entschlossen, den Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers zu erlernen. Allerdings bringt die enorme Zahl an Auszubildenden immer wieder auch viele Aufgaben mit sich, die es zu lösen gilt, berichtete Markus Mayer weiter. Sein besonderer Dank galt daher auch dem Gesellen-Prüfungsausschuss mit dem Vorsitzenden Thomas Jais. Es bedürfe vieler ehrenamtlicher Stunden, in denen Thomas Jais nicht für seinen Betrieb zur Verfügung steht, „sondern sich um die Belange der Gesellenprüfung kümmert und stets danach strebt, eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden“, würdigte der Obermeister explizit die Verdienste von Thomas Jais. Ein großes Dankeschön gebühre auch Ehrenobermeister Erich Hang, der ihm als Stellvertreter und dem Prüfungsausschuss stets unterstützend zur Seite stand, betonte Markus Mayer.