420 Reinigungskräfte arbeiten in 34 Unternehmen

von Redaktion

15 Euro pro Stunde ist das Minimum für das Saubermachen in Rosenheim

Rosenheim – Sie machen alles picobello: Rund 420 Reinigungskräfte sorgen in Rosenheim für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Seit Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro.

Das teilt die IG BAU Oberbayern mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur. „Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo sauber macht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Harald Wulf von der IG BAU Oberbayern. Alle 34 Gebäudereiniger-Unternehmen in Rosenheim müssten sich daran halten.

„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen in Rosenheim einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, betont Wulf.

Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern.

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