Wirtschaftliche Lage in Rosenheim unverändert schwierig

von Redaktion

Wirtschaftsbarometer Rosenheim: Stimmungsbild November 2025

Rosenheim – Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometers Rosenheim, waren zwiespältig. So verringerte sich die Lageeinschätzung der teilnehmenden Unternehmen für die nächsten sechs Monate erneut und erreichte nur noch neutrale 3,1 Punkte.

Das Wirtschaftsbarometer Rosenheim ist eine monatliche Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim. Die Geschäftserwartungen konnten sich zum Vormonat geringfügig verbessern, verbleiben aber im pessimistischen Bereich (-14,8). Ein kleiner Lichtblick ist, dass die Vorjahreswerte mit 0,5 für die Geschäftslage und – 19,9 für die Geschäftserwartungen noch schwächer ausfielen. Die vergleichbaren Werte des ifo Institutes für Deutschland verhielten sich ähnlich, die Geschäftserwartungen steigen leicht von – 15,9 auf – 14,8. Die Geschäftslage wird mit – 21,0 nach – 19,8 auch etwas schwächer beurteilt. Beide Werte liegen unverändert deutlich unter denen von Rosenheim. In der aktuellen monatlichen Frage wurden die Unternehmen nach den größten Chancen für 2026 befragt. An erster Stelle wurden hierbei die Chancen einer erweiterten Digitalisierung und Automatisierung genannt (39 Prozent). Im Dienstleistungsbereich nannten dies sogar 69 Prozent. 39 Prozent erwarten positive Effekte aus einer zunehmenden regionalen Nachfrage. Neue Produkte bzw. Geschäftsfelder bieten für 31 Prozent attraktive Chancen. Ebenso wurde auch nach den größten Risiken für 2026 gefragt. Klar an erster Stelle steht hier die hohe Bürokratiebelastung, die von 75 Prozent genannt wurde.

Gefolgt von einer schwächeren Konjunktur bzw. einem Nachfragerückgang (56 Prozent). Steigende Energie – und Rohstoffpreise (47 Prozent) sowie der anhaltende Fachkräftemangel werden als weitere große Risiken genannt.

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