Rosenheim – „Es ist uns wichtig, junge Menschen beim Schritt von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Dabei möchten wir auch an der Seite derjenigen jungen Frauen und Männer stehen, bei denen sich dieser Übergang komplizierter gestaltet, weil sie die Schule oder die Ausbildung abgebrochen haben oder weil sie aus anderen Gründen noch keine passende berufliche Perspektive gefunden haben“, sagt Michael Preisendanz, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Rosenheim. „Deshalb ist es gut und wichtig, dass es die Fördermaßnahme „Arbeiten + Lernen“ in der Jugendwerkstatt Rosenheim gibt. Junge Menschen werden hier individuell unterstützt und genau da abgeholt, wo sie gerade stehen. Die Jugendwerkstatt wird von der Diakonie Rosenheim betrieben.
Sie verfügt über kleine Werkstätten, in denen sich die jungen Menschen an vier Wochentagen in verschiedenen Bereichen beruflich ausprobieren können. Freitags stehen die unterschiedlichen Lernthemen auf dem Programm.
Verena Streit, Bereichsleiterin bei der Diakonie, fügt hinzu: „Die Kolleginnen und Kollegen – Sozialpädagogen genauso wie Meister im Handwerk – betreuen die jungen Menschen ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend. Wenn möglich werden die Eltern immer wieder mit eingebunden. Ziel ist es, realistische berufliche Ziele zu erarbeiten und Orientierung für einen stabilen Alltag zu geben. Ein Einstieg ist bei uns – wenn ein Platz frei ist – jede Woche möglich. Und wir freuen uns, wenn die jungen Menschen durch unsere Angebote ihren beruflichen Weg finden.
Interessierte können sich an ihre Ansprechperson bei der Agentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de/rosenheim) sowie bei den Jobcentern Rosenheim Stadt (www.jobcenter-rosenheim.de) und Landkreis Rosenheim (www.jobcenter-landkreis-rosenheim.de) wenden.