Vielfältiges Angebot an Ausbildungsberufen präsentiert

von Redaktion

Ausbildungsoffensive „Zukunft Achental“ in Grassau

Grassau – Mehrere Hundert Jugendliche aus den Achentalschulen nutzten kürzlich die Gelegenheit, sich bei über 30 Betrieben und Einrichtungen über eine Ausbildung zu informieren. Möglich machte dies die Grassauer Mittelschule mit ihrer Ausbildungsoffensive „Zukunft Achental“. Landrat Andreas Danzer zeigte sich vom Engagement der Schule wie der Betriebe angetan.

Die Aktion stand ganz im Zeichen der Information. Berufe in Handwerk, Metallbau, Elektronik, Einzelhandel und Verkauf, Gartenbau, Bankenwesen sowie Mechatronik wurden vorgestellt – meist sogar von den Chefs persönlich. Auch große regionale Firmen wie Katek, Brückner und Adelholzener präsentierten sich. Zudem waren viele soziale Berufe vor Ort.

Ausbildungsbedingungen
zukunftsentscheidend

Zwei außergewöhnliche Info-Stände weckten besonderes Interesse bei den Jugendlichen: der Stand der Polizei und der von Gericht und Staatsanwaltschaft, die verschiedene Berufsmöglichkeiten vorstellten. Hier wurden sogar Gegenstände aus der Asservatenkammer gezeigt. Die Schüler hatten überall Gelegenheit, Fragen zu stellen und Kontakt zu den Betrieben aufzunehmen.

Bei der Eröffnung der Berufsinformationsmesse konnte Marcus Ullrich, Schulleiter der Mittelschule Grassau, zahlreiche Schüler und Lehrer auch aus anderen Schulen begrüßen. Großen Dank richtete er an die Firmen, die am Nachmittag Vorstellungsgespräche mit den Schülern durchführten. Hierfür wurden im Vorfeld Bewerbungsmappen zusammengestellt und den Ausbildern zur Verfügung gestellt. Was als Training gedacht sei, könnte aber durchaus zu einem Ausbildungsplatz führen, erklärte der Schulleiter. Als eindrucksvoll bezeichnete Landrat Andreas Danzer die Messe und die Bereitschaft der Betriebe, sich zu präsentieren. Dies zeige, wie gut die Achentaler Wirtschaft aufgestellt sei.

Wie sich der Landkreis Traunstein in der Ausbildung engagiert, dokumentierte Danzer am Campus Chiemgau, der ein Leuchtturmprojekt in der Region sei, wie auch am Neubau der Berufsschule I. Beide Projekte sollen modernste Bedingungen und beste Ausbildungsmöglichkeiten bieten. Danzer betonte, dass dieses Engagement kein Selbstzweck sei, sondern zukunftsentscheidend für Firmen, für die Heimat und für die Perspektiven von jungen Menschen, die wiederum die heimische Wirtschaft stärken. „Dieses Projekt ,Zukunft Achental‘ ist mehr als eine Berufsinformationsmesse. Es ist ein starkes Zeichen der Zusammenarbeit in der Gegenwart und des Vertrauens in die nächste Generation“, so Danzer.

Messe als
Orientierungshilfe

„Politiker sprechen oft über das Thema Zukunft und das ist meist nur eine Worthülse“, erklärte Grassaus Bürgermeister Stefan Kattari, der alle Verantwortlichen für die Messe lobte. Doch es gehe um die Zukunft der jungen Leute und der Betriebe. Eine Berufsorientierungsmesse sei als Orientierungshilfe notwendig. „Nehmt euch Zeit für die wichtige Frage der Ausbildungswahl. Das braucht Vorbereitung“, so Kattari. Tamara Eder

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