Rosenheim – Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometers Rosenheim erbrachten, nach den stark verbesserten Werten des Vormonats, etwas zwiespältige Ergebnisse. Die Beurteilung der Geschäftslage trübte sich stark ein. Der entsprechende Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen fiel von guten +16 auf nur noch –9,8. Trotzdem verbesserten sich die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate erneut auf optimistische +27,6 (Vormonat 19,0). Das Wirtschaftsbarometer Rosenheim ist eine monatliche Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim. Die vergleichbaren Werte des ifo-Institutes für Deutschland liegen unverändert tiefer als in Rosenheim. Sowohl die Geschäftslage (-17,4) als auch die Geschäftserwartungen (-5,5) wurden aber um 2,2 Punkte besser bewertet. In welchen Politikfeldern die teilnehmenden Unternehmen von einer Verbesserung durch Maßnahmen der Bundesregierung ausgehen war Inhalt der aktuellen Frage des Monats. Mit 65 Prozent steht die Erwartung, dass die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs gebracht wird. Von einer Begrenzung der Energiepreise gehen 35 Prozent aus, ebenso viele von Fortschritten beim Bürokratieabbau. 27 Prozent hoffen auf eine Verbesserung der Infrastruktur. Lediglich 24 Prozent erwarten eine Senkung der Steuern in diesem Jahr.