Was für eine politische Dummheit

von Redaktion

Zum Bericht „Rollator-Aufstand bei der JU“ (Bayernteil):

Einbringen, mitarbeiten, Ideen haben – das sollte Jugendpolitik bestimmen. Das, was in diesem Ortsverband kundgetan wurde – „Rollator-Aufstand“ – ist nur widerlich und dumm. Wer mit solchen Plakataktionen hofft, Stimmen zu erlangen, hat in einem politischen Gremium nichts verloren, und wird hoffentlich auch nicht gewählt. Gibt es hier keinen Kreisverband der CSU, keinen Vorsitzenden, keine Absprache, bevor man mit einer derartigen Dummheit an die Öffentlichkeit geht? Ich war Gründungsvorsitzender unseres JU-Ortsverbandes, auch wenn es schon lange her ist. Auch damals gab es die Kluft zwischen Jung und Alt. Wir haben versucht, dies mit Aktion und Diskussion zu lösen, was gelungen ist. Butterweiche Entschuldigungen anzuschließen, zeugt von wenig Intelligenz. Fraglich auch, ob man die „Models“ mit ihren Rollatoren über die wahren Gründe der Aktion informiert hat. Nach dem medialen Interesse fehlt mir bis jetzt eine klare Aussage unseres Generalsekretärs, der sich ansonsten zu allem äußert. Doch es wird auch sinnvolle Jugendpolitik gemacht, dieser Ortsverband dürfte eine Ausnahme sein,

Thomas Schwitteck

Neubeuern

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