Mühldorf/Altötting – Zahlreiche Mitgliedsbetriebe folgten vor Kurzem der Einladung von Obermeister Anton Hudlberger zur Jahresversammlung mit Nachwahlen der Metall-Innung Altötting/Mühldorf in das Wirtschafts-Service-Zentrum in Töging.
In Anwesenheit von Kreishandwerksmeister Rainer Dachsberger sowie Vertretern von Behörden und Schulen ließ der Innungsobermeister zahlreiche Veranstaltungstermine Revue passieren, darunter die Freisprechungsfeier in Erharting, die Herbstversammlung mit Betriebsbesichtigung der Firma Kreiller in Traunstein, der Landesverbandstag in Erlangen und der Berufsfindungstag „Oida Handwerk“ an den Berufsschulen in Mühldorf und Altötting. Durch intensive Beratung und spezielle handwerkliche Aktionen konnten Schulabgänger hier die große Vielfalt und handwerkliche Kreativität des Metallberufes kennenlernen. Ein Höhepunkt für zahlreiche Innungsmitglieder war der Innungsausflug zum Stahlfertiger Witron in Waidhaus sowie ein Besuch in Prag.
Derzeit gehören der Innung 82 Mitglieder an. Die sinkenden Ausbildungszahlen bereiten der Innung Sorge. Nach Angaben der Innung hat sich die Anzahl der Auszubildenden in den vergangenen beiden Jahren auf insgesamt 92 Metallbauer, sechs Feinwerkmechaniker und drei Fachpraktiker Metall reduziert.
Einen detaillierten Überblick über die Jahresrechnung 2025 sowie den Haushaltsplan 2026 gab Kreishandwerksmeister Rainer Dachsberger. Die beiden Kassenprüfer Josef Fliegl und Robert Brandmaier hatten nichts zu beanstanden, weshalb eine einstimmige Entlastung der Vorstandschaft erfolgte.
Da der bisherige stellvertretende Obermeister aus dem Amt ausschied, wurde bei der anschließenden Nachwahl Engelbert Hopf aus Oberneukirchen zum stellvertretenden Obermeister bestimmt. Als neues Vorstandsmitglied fungiert Rudolf Nöbauer junior aus Mörmoosen. Niclas Kurz aus Unterneukirchen ist jetzt beratendes Vorstandsmitglied. Alle Kandidaten wurden einstimmig für ein Jahr bestätigt.
Kurz ging Kreishandwerksmeister Rainer Dachsberger auf die Chancen für junge Nachwuchshandwerker ein: „Da die Chemie- und Industriebranche etwas ins Stocken geraten ist, wäre dies jetzt der richtige Zeitpunkt, um jugendliche Schulabgänger verstärkt für das Handwerk zu begeistern, um damit dem Mangel an Fachkräften in der Metallbranche entgegenzuwirken“, zeigte er sich überzeugt.
Der Obermeister wies neben zahlreichen Veranstaltungen im laufenden Jahr insbesondere auf den kommenden Innungsausflug im Oktober hin, bei dem eine Besichtigung der Firma Lichtgitter in Sulz am Neckar sowie ein Stadtrundgang in Rottenburg am Neckar geplant sind.
Mit einem Dank an alle Mitglieder und dem Ausblick auf eine weiterhin erfolgreiche Zukunft des regionalen Metallhandwerks schloss Obermeister Anton Hudlberger die diesjährige Jahresversammlung.
Alfons Maier