Mehr als Funkenflug und das Schlagen von Stahl

von Redaktion

Metall-Innung Altötting/Mühldorf feiert Freisprechung –Prüfungsbeste erhalten Akkuschrauber

Mühldorf/Mettenheim – „Heute ist ein besonderer Tag – für Sie, die frischgebackenen Metallbauer, aber auch für unsere gesamte Innung“, sagte eingangs der Freisprechungsfeier Obermeister Anton Hudlberger im Gasthaus Kreuzer-Wirt in Mettenheim.

Anschließend begrüßte der Obermeister neben den Gesellen, deren Eltern, stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, den Präsidenten der Handwerkskammer für Mittelfranken und Landtagsabgeordneten für Nürnberg-Nord Thomas Pirner, Berufsschulleiter Thorsten Kögler, die Lehrkräfte, die Betriebsinhaber, Fördermitglieder, Vertreter der Handwerkskammer sowie die Mitglieder des Prüfungsausschusses.

„Seien Sie stolz auf das, was Sie erreicht haben. Wir als Innung sind es auf jeden Fall“, lobte Obermeister Anton Hudlberger die neuen Gesellen. Ein großer Dank ging an deren Eltern, ferner an die Ausbilder und Lehrkräfte, die in den vergangenen Jahren die jungen Metallbauer gefördert und unterstützt haben. Für den Obermeister ist die Ausbildung im Metallbau mehr als Funkenflug und das Schlagen von Stahl. Metallbau ist Konstruktion, Planung, Teamarbeit und Verarbeitung, aber auch die Kunst, Ideen in stabile, sichere und langlebige Lösungen zu verwandeln. „Das zeichnet unser Handwerk aus und macht es so besonders“, findet Obermeister Anton Hudlberger und fügte an: „Nutzt die Möglichkeiten, bleibt neugierig, offen und breit, bildet euch kontinuierlich fort – denn unser Handwerk entwickelt sich ständig weiter und bietet mehr Chancen denn je“.

In ihrem Grußwort gratulierte die stellvertretende Landrätin von Mühldorf, Ilse Preisinger-Sontag den jungen Metallbau-Gesellen zur bestandenen Prüfung und dankte zugleich allen, die zur erfolgreichen Ausbildung beigetragen haben. Der Präsident der Handwerkskammer für Mittelfranken, Thomas Pirner, beglückwünschte die Absolventen zur bestandenen Prüfung und sagte: „Die Ausbildungszeit war zwar nicht immer „easy“, aber jetzt gehört Ihr zur beruflichen Elite. Ihr könnt jetzt voller Stolz auf euren Erfolg blicken“. Ein Dank des Präsidenten der Handwerkskammer ging an die Vertreter der Berufsschule, dem dualen Partner, die neben den Ausbildungsbetrieben einen großen Anteil am Ausbildungserfolg der neuen Gesellen hatten. Ferner wies der Festredner auf die vielfältigen Angebote zur Fort- und Weiterbildung hin, „denn es stehen viele Türen hierzu offen – jetzt gilt es, die gebotenen Möglichkeiten zu nutzen“. Zum Abschluss wünschte der Präsident der Handwerkskammer Thomas Pirner den jungen Fachkräften für die berufliche Zukunft alles Gute.

Neben den Glückwünschen von Obermeister Anton Hudlberger, stellvertretendem Obermeister Engelbert Hopf und dem Prüfungsausschussvorsitzenden Herbert Kurz, erhielten die jungen Absolventen die Gesellenbriefe. Die Innungsbesten wurden besonders geehrt und erhielten einen Akkuschrauber ausgehändigt.

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