Gold für „Raspberry-Creme“

von Redaktion

Sebastian Knuppertz bei German Chocolate Award erfolgreich

Grabenstätt/Weinheim – Bereits zum fünften Mal wurde der renommierte „German Chocolate Award“ an der Bundesakademie des deutschen Bäckerhandwerks im baden-württembergischen Weinheim veranstaltet. Einer der vielen Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war wieder der Grabenstätter Konditormeister Sebastian Knuppertz. Nachdem er 2024 die Silbermedaille für seine Haselnusspralinen gewonnen und im Vorjahr mit seinen eingereichten schokoladenhaltigen Aufstrichen ganze fünf Medaillen, darunter zwei goldene, abgeräumt hatte, gewann er heuer mit seinen Aufstrichen vier weitere Medaillen. Gold gab es für den schokoladenhaltigen Aufstrich „Raspberry-Creme“, jeweils Silber für seine Spekulatius-Creme und seine Haselnuss-Creme und Bronze für die vegane Haselnusscreme. „Für mich ist es zum einen eine Anerkennung und Wertschätzung meiner Arbeit, zum anderen ist es auch immer sehr lehrreich, sich mit anderen ambitionierten Konditoren auszutauschen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und sich inspirieren zu lassen“, blickt Knuppertz auf die Preisverleihung in Weinheim zurück. Seit rund vier Jahren belebt seine SK Confiserie und Weinbar „Am Platzl“ nun schon den Grabenstätter Marktplatz.

Seine Pralinenproduktion stellt er jetzt zwar saisonal über den Sommer wieder ein, dafür gibt es neben hausgemachten Kuchen und Torten auch selbst kreiertes Eis in diversen Sorten.

Eine über 30-köpfige Fachjury hatte die mehr als 250 Einsendungen aus dem deutschsprachigen Raum geprüft. Jedes Produkt wurde dabei von zwei unabhängigen Juroren bewertet. Im Falle unterschiedlicher Einschätzungen erfolgte eine zusätzliche Drittbewertung durch den jeweiligen Prüfgruppenleiter, um größtmögliche Objektivität zu gewährleisten. Die feierliche Bekanntgabe der Ergebnisse erfolgte bei der Schokoladengala. „Ich denke, dass ich mich erneut bewerben werde, vielleicht zur Abwechslung mal wieder mit einer feinen Auswahl meiner selbst gemachten Pralinen“, so Knuppertz, dem auch soziale Belange sehr am Herzen liegen. Zuletzt spendete er fast 500 Euro für die ambulante Palliativversorgung (Netzwerk Hospiz Südostbayern). Das Geld stammte aus der letztjährigen „Adventskalender-Aktion“. Markus Müller

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