Rosenheim – Zum mittlerweile sechsten Mal hat das Gründungszentrum der TH Rosenheim die „IDEAchallenge“ veranstaltet. Dabei handelt es sich um einen Ideenwettbewerb, der unternehmerisches Denken, Kreativität und Innovationsgeist von Studenten fördert. In diesem Jahr wurden 23 Projekte von mehr als 30 Teilnehmern eingereicht.
„Seit dem ersten Wettbewerb im Jahr 2021 ist die Zahl der eingereichten Projekte Jahr für Jahr gestiegen, worüber wir uns sehr freuen“, sagte Professorin Dr. Stephanie Kapitza, Vizepräsidentin der TH Rosenheim und wissenschaftliche Leiterin des Gründungszentrums „ROCkET“ (Rosenheim Center for Entrepreneurship), zu Beginn der Preisverleihung. In diesem Jahr sei die Entscheidungsfindung für die Jury aufgrund der hohen Qualität der Geschäftsideen besonders schwierig gewesen.
Die Preise wurden in sechs Kategorien vergeben. Über die Auszeichnung für das beste Gesamtkonzept und 2.000 Euro Preisgeld durfte sich Emanuel Bessing freuen. Mit „Deon AI“ sorgt er dafür, dass Kleinunternehmer und Mittelständler ihre Firmenwebseiten ohne großen Aufwand optimieren können. „Das kann zum Beispiel ein Malerbetrieb sein, der bei der Google-Suche weit oben auftauchen möchte, ohne dafür viel Geld auszugeben“, erläutert der 25-Jährige, der am Campus Chiemgau E-Commerce studiert.
Weiterhin wurden ausgezeichnet: Maximilian Aberl in der Kategorie Bester Prototyp (Projekt „Nerv“, innovatives, modulares Gestaltungselement zur flexiblen Strukturierung von Arbeits- und Aufenthaltsräumen); Elisabeth Steiner und Leonard Konrad in der Kategorie Größter Impact (Projekt „Bau.Bio.Loop“, kreislaufbasierte Lösung im Bereich Textilbranche und Architektur für Verwertung von textilem Abfall); Julian Berndl in der Kategorie Bester Pitch (Projekt „InnoTrEst“, innovativer, nachhaltiger und zirkulärer Fußbodenaufbau für den modernen Holzbau); Lukas Pendi, Matthias Meierlohr, Jonas Hörter und Markus Huber in der Kategorie Beste Idee (Projekt „The Privacy Box“, europäische Lösung für sichere Unternehmenskommunikation durch physische Verifizierung); Guy Mathieu Foko mit dem Publikumspreis (Projekt „EigenKI“, lokal installierte „AI in a Box“-Lösung ohne Abhängigkeit von externen Anbietern).
Seit 2021 wurden rund 130 Ideen eingereicht – von klimafreundlichen Technologien über soziale Innovationen bis hin zu digitalen Plattformen. Studenten aus über zehn Studienrichtungen – von Bauingenieurwesen bis Gesundheitsmanagement – haben sich beteiligt. Über 80 Pitches wurden seit dem Start gehalten, mehr als 30.000 Euro an Preisgeldern vergeben und über 25 Projekte ausgezeichnet.