Business Speed Dating vernetzt 120 Unternehmer aus Bayern und Tirol
Volles Haus herrschte beim Business Speed Dating „InnoConnect“ in Kiefersfelden. Foto RNietzsche
Grenzüberschreitende Veranstaltung „InnoConnect“ in Kiefersfelden soll die regionale Wirtschaft nachhaltig stärken
Kiefersfelden – 120 Anmeldungen und rund 430 vorab gebuchte Gesprächswünsche: Das jüngste Business Speed Dating „InnoConnect“ der Wirtschaftsregion Bayern/Tirol war vollständig ausgebucht. Als Rahmen für die Veranstaltung dienten die Räumlichkeiten des Unternehmens Dynafit in Kiefersfelden.
Acht Gesprächsrunden
von jeweils 15 Minuten
In einem strukturierten Format mit 40 Gesprächstischen und acht Gesprächsrunden von jeweils 15 Minuten trafen Unternehmer aus beiden Regionen gezielt auf potenzielle Geschäftspartner. Ziel des Formats sei es, Unternehmen effizient miteinander zu verbinden, branchenübergreifende Kooperationen anzustoßen und die Marktpräsenz regional wie international zu erhöhen, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.
Den Auftakt bildete die Begrüßung durch den Gastgeber Dynafit, vertreten durch Manuel Aumann. Anschließend hielt Stefan Niedermoser von der Regio Tech Regionalentwicklungs-GmbH die Keynote zum Thema „Ländliche Innovationssysteme“. Die offizielle Eröffnung übernahmen Vertreter aus Wirtschaft und Politik beider Länder. Grußworte sprachen der stellvertretende Landrat des Landkreises Rosenheim, Georg Huber, der Bürgermeister der Gemeinde Kiefersfelden, Hayo Gruber, die Obfrau der Wirtschaftskammer Kufstein, Sonja Altenburger, sowie die Präsidentin der Euregio Inntal, Barbara Schwaighofer.
Das Business-Speed-Dating-Format ist seit sechs Jahren eine Erfolgsstory in der Region – mit bisherigen Stationen in Kufstein, Rosenheim, Ellmau, am Chiemsee und in Kitzbühel. In Kiefersfelden hat die Veranstaltung nun erstmals stattgefunden. Die Nachfrage sei nach wie vor hoch und die Wirkung eindeutig: Laut Angaben des Landratsamts Rosenheim würden 98,2 Prozent der Teilnehmer das Format weiterempfehlen, 74,5 Prozent bearbeiteten die geknüpften Kontakte aktiv nach, und mehr als die Hälfte rechne mit einer konkreten Zusammenarbeit oder habe bereits erste gemeinsame Geschäftsansätze umgesetzt. Umsätze im niedrigen sechsstelligen Bereich – vielfach grenzüberschreitend – würden den nachhaltigen Nutzen des Formats belegen.
Fokus auf die
nächste Generation
Die erfolgreiche Zusammenarbeit soll auch in den kommenden zwei Jahren fortgesetzt werden. Geplant seien zwei weitere Business-Speed-Dating-Veranstaltungen unter dem Motto „Business meets New Gen“. Dabei sollen etablierte Unternehmer gezielt mit jungen Gründern und Start-ups vernetzt werden. Gleichzeitig erhalten Start-ups die Möglichkeit, ihre Ideen, Produkte und Geschäftsmodelle einem breiten Publikum vorzustellen. Die Planungen für die nächste Veranstaltung laufen den Angaben zufolge bereits.
Getragen wird die Veranstaltungsreihe von einem breiten Partnernetzwerk: der Wirtschaftskammer Tirol, der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rosenheim, dem Gründerzentrum Stellwerk18, der Chiemgau GmbH, der Handwerkskammer für München und Oberbayern und der IHK für München und Oberbayern, der Wirtschaftsförderung der Stadt Rosenheim sowie dem Wirtschaftlichen Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim.
Die grenzüberschreitende Vernetzungsveranstaltung wurde als Euregio-Inntal-Projekt im Rahmen des Interreg-Bayern-Österreich-Programms gefördert.