Rosenheim – Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 abgeschlossen und zieht eine positive Bilanz. Wie das Institut mitteilt, erreichte die Bilanzsumme 6,75 Milliarden Euro, die Kundeneinlagen beliefen sich auf 5,02 Milliarden Euro, die Darlehenszusagen lagen bei über 825 Millionen Euro und das Kreditvolumen bei knapp 5,08 Milliarden Euro. Damit belegt die Sparkasse gemessen an der Bilanzsumme Rang elf von 55 bayerischen Sparkassen. „Wir blicken auf ein gutes Geschäftsjahr 2025 zurück und sind mit unserer Entwicklung sehr zufrieden. Dass die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling stabil, sicher und zukunftsfähig aufgestellt ist, verdanken wir dem großen Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden“, so Vorstandsvorsitzender Karl Göpfert.
Erfolgreich im
Immobiliengeschäft
Auch das Immobiliengeschäft verlief erfolgreich: Das Transaktionsvolumen der durch das Immobiliencenter vermittelten Objekte stieg gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent auf 73,4 Millionen Euro. Im internationalen Geschäft ist die Sparkasse aufgrund ihres Firmenkundengeschäfts traditionell gut aufgestellt und stellt ihr Know-how nicht nur eigenen Kunden, sondern auch Nachbarsparkassen zur Verfügung. Mit der Sparkasse Traunstein-Trostberg kam 2025 eine dritte Kooperation dieser Art hinzu. „Mit den Kooperationen bündeln wir gezielt Kompetenz im internationalen Geschäft und schaffen damit einen spürbaren Mehrwert für die betreuten Kundinnen und Kunden. Mit der Sparkasse Traunstein-Trostberg, die im Jahr 2025 dazukam, handelt es sich bereits um die dritte Zusammenarbeit dieser Art. Das unterstreicht zugleich die hohe Expertise, über die wir in diesem Bereich in unserem Haus verfügen“, betonte Vorstandsmitglied Thomas Walkenhorst.
Personell war das Geschäftsjahr von einer wichtigen Weichenstellung geprägt: Harald Kraus, der die Sparkasse seit 2014 als Kredit- und Firmenkundenvorstand mitgestaltet hatte, trat planmäßig in den Ruhestand. Als Nachfolger übernahm Thomas Walkenhorst die Vorstandsfunktion. Walkenhorst war bereits in früherer Funktion als Abteilungsleiter Firmenkunden bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling tätig, bevor er als Vorstandsmitglied einer hessischen Sparkasse Verantwortung übernahm.
Die Sparkasse setzt auf eine Verbindung aus persönlicher Beratung und einem konsequent ausgebauten digitalen Angebot. Die App der Sparkassen-Finanzgruppe wurde in Studien von Capital und Handelsblatt bereits zum fünften Mal als Testsieger ausgezeichnet; 2025 verzeichnete die Sparkasse mehr als eine Million App-Zugriffe. Der Chatbot Linda+ beantwortete Kundenanfragen rund um die Uhr und wurde 2025 weit mehr als 10.000-mal genutzt. „Persönliche Beratung, egal ob in unseren Beratungscentern oder über Videoberatung, und digitale Erreichbarkeit ergänzen sich. Entscheidend ist, dass Kundinnen und Kunden den Zugang wählen können, der am besten zu ihrer Lebenssituation passt“, betonte Vorstandsmitglied Stephan Donderer.
Mit „Wero“ bietet die Sparkasse eine europäische Bezahlfunktion für Echtzeitüberweisungen an. Weitere Anbieter sollen im Jahresverlauf 2026 folgen, ebenso wie die Möglichkeit zu Zahlungen im stationären Handel. Ebenfalls für 2026 ist mit S-Neo ein moderner Zugang zum Wertpapierhandel direkt in der Sparkassen-App geplant. Bereits verfügbar ist die Rosenheim-Smart-Select-App, eine digitale Vermögensverwaltung der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling.
2025 waren insgesamt 790 Mitarbeiter für die Sparkasse tätig, darunter 50 Auszubildende. „Wir verdanken unseren Erfolg dem Einsatz, der Kompetenz und der Identifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Sparkasse. Deshalb hat Arbeitgeberattraktivität für uns nicht erst seit heute höchste Priorität“, so Göpfert. Die Auszeichnung als IHK-Top-Bildungspartner unterstreiche den hohen Stellenwert der Ausbildung und Förderung junger Menschen.
Im Bereich Nachhaltigkeit reduzierte die Sparkasse ihre Treibhausgas-Emissionen zum Stichtag am Mittwoch, 31. Dezember 2025, gegenüber dem Vergleichsjahr 2012 um 72 Prozent. Seit zehn Jahren setzt das Institut vollständig auf Ökostrom und baut Photovoltaikanlagen sowie Kfz-Ladestrukturen für den Fuhrpark schrittweise aus. Zudem wurden das Schulungszentrum in Bad Aibling fertiggestellt und die energetische Sanierung der Hauptstelle in Rosenheim fortgeführt. Mit einem Steueraufkommen von 12,3 Millionen Euro ist die Sparkasse ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in ihrem Geschäftsgebiet.
Gemeinwohl
wird gefördert
Als öffentlich-rechtliches Institut stellt die Sparkasse jährlich rund drei Millionen Euro für das Gemeinwohl bereit und unterstützt damit etwa 1.000 Vereine in und um Rosenheim. „Wir fördern die Region in ihrer ganzen Breite. Große und kleine Vereine, unterschiedliche Zwecke, viele Ideen und Initiativen. Denn uns ist wichtig, für die Menschen vor Ort da zu sein und das zu stärken, was unsere Gemeinschaft trägt: Weil’s um mehr als Geld geht wird für uns genau hier konkret“, so Vorstandsvorsitzender Göpfert. Die beiden Sparkassenstiftungen Zukunft, die 2025 ihr 20-jähriges Jubiläum feierten, decken 17 Förderzwecke ab und schütteten im Berichtsjahr 650.000 Euro aus.
Mit der digitalen Plattform „WirWunder“ kam 2025 eine weitere Fördersäule hinzu: In den ersten zwölf Monaten seit dem Start konnten über 100 Projekte mit einem Volumen von über 300.000 Euro für registrierte Vereine gesammelt werden.