„Keine KI kann einen Bäcker, Friseur oder Metzger ersetzen“

von Redaktion

Gemeinsame Freisprechungsfeier der Bäcker-, Friseur- und Metzger-Innungen Altötting-Mühldorf

Altötting/Mühldorf – Drei Innungen haben kürzlich im Gasthaus zur Linde in Wald bei Winhöring ihre jungen Gesellen verabschiedet. Bei der gemeinsamen Freisprechungsfeier für den Berufsnachwuchs im Bäcker-, Friseur- und Metzgerhandwerk konnte Kreishandwerksmeister Rainer Dachsberger neben den jungen Gesellinnen und Gesellen deren Eltern, Ausbilder, Lehrkräfte und zahlreiche Ehrengäste begrüßen, die mit ihrer Anwesenheit ihre hohe Wertschätzung dem Handwerk zeigten.

Dachsberger zufolge haben die jungen Gesellen das erste Ziel in ihrem Berufsleben mit dem Abschluss der Gesellenprüfung erreicht. „Wir freuen uns, dass wir heute Macher und Handwerker freisprechen dürfen. Bleibt dem Handwerk weiterhin treu und bildet euch weiter“, empfahl Kreishandwerksmeister Rainer Dachsberger den Nachwuchskräften, und wünschte ihnen zugleich für das Berufs- und Privatleben alles Gute.

In ihrem Grußwort gratulierte die stellvertretende Landrätin des Landkreises Altötting, Ingrid Heckner, den Absolventen zum erfolgreichen Berufsabschluss und freute sich, dass sich wieder vermehrt junge Leute in diesen unsicheren Zeiten der Industrie für einen Handwerksberuf entscheiden. „Die Zeiten haben sich etwas geändert, weshalb das Handwerk wieder ein Comeback feiert. Ferner ist das Handwerk auch in Zeiten von KI weiterhin gefragt. Ihr habt die Zukunft noch vor euch, nehmt also die Herausforderungen des Berufslebens an“, appellierte Heckner an die Gesellinnen und Gesellen.

Die Festansprache hielt Landtagsabgeordneter Martin Huber. Er hob ebenfalls die Bedeutung des Handwerks hervor und betonte, wie wichtig es sei, dass junge Menschen in diesen Berufen eine Zukunft sehen. „Qualifizierte Fachkräfte im Handwerk bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft. Ihr alle seid nun ein Teil dieser wichtigen Gemeinschaft. Keine KI kann einen Bäcker, Friseur oder Metzger ersetzen“, so Martin Huber. Er unterstrich somit die Wichtigkeit der Ausbildung im Handwerk und dankte zugleich allen Eltern, Lehrbetrieben, Ausbildern und Lehrkräften, die die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft der jungen Menschen geschaffen hätten.

Nach Lobreden von Obermeisterin Nadine Stallwanger (Friseure), Obermeister Oskar Hofstetter (Bäcker) und Josef Berghammer (Metzger), die ihre Azubis im erlernten Berufsstand willkommen hießen, hieß ihre gemeinsam Forderung: „Bleibt neugierig in euren erlernten Berufen, probiert Neues aus, lernt weiter und behaltet euch vor allem die Freude am Beruf.“

Anschließend erhielten die Absolventen aus den Händen der jeweiligen Obermeister ihre ersehnten Gesellenbriefe. Die Innungsbesten wurden besonders hervorgehoben und mit einem Präsent geehrt.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom „Humoranzen Terzett“: „Voll cool“ war für die jungen Gesellinnen und Gesellen anschließend Stefans Fotobox. Nach einem gemeinsamen Abendessen sorgte ein DJ mit einer „After-Show-Party“ für Unterhaltung und Stimmung.

Alfons Maier

Die Innungsbesten

Artikel 2 von 3