Aktuelles in kürze

von Redaktion

Bitcoin setzt Talfahrt fort

Die Talfahrt der Digitalwährung Bitcoin hat sich am Freitag fortgesetzt. An vielen wichtigen Handelsbörsen wie Bitstamp oder Coinbase fiel der Kurs unter die Marke von 3000 Dollar. Auf Bitstamp wurden am Tiefpunkt 2972 Dollar pro Bitcoin erreicht. Das waren 12 Prozent weniger als am Vortag. Anfang September hatte der Bitcoin noch ein Rekordhoch bei knapp 5000 Dollar erreicht.

Die nach der weltweiten Finanzkrise vom Bund gegründete Bad Bank FMS Wertmanagement macht derzeit gute Geschäfte. Im ersten Halbjahr verbuchte die FMS 267 Millionen Euro Nettogewinn, wie das Unternehmen am Freitag in München mitteilte. Die Gewinne stammen hauptsächlich aus Verkauf und sonstiger Verwertung ehedem notleidender Kredite und Wertpapiere der 2008 kollabierten Münchner Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE). Anders als eine normale Bank darf die FMS jedoch kein Neugeschäft tätigen, sodass die Bilanzsumme Jahr um Jahr schrumpft – Ende Juni waren es noch knapp 166 Milliarden Euro. Die FMS hat die Aufgabe, die HRE-Altlasten möglichst gewinnbringend abzuwickeln. Das kann noch Jahrzehnte dauern.

Die monatelangen Spekulationen um einen Einstieg des Internetkonzerns Amazon ins Apothekengeschäft erhalten neue Nahrung: Nach einem Bericht des Branchendiensts „Apotheke Adhoc“ plant Amazon die Übernahme des börsennotierten niederländischen Versandhauses Shop-Apotheke.

Die Euro-Finanzminister haben sich besorgt über die Verurteilung des ehemaligen Chefs des griechischen Statistikamts (Elstat), Andreas Georgiou, gezeigt. Die Unabhängigkeit der griechischen Statistikbehörde sowie der Justiz müsse gewahrt bleiben, sagte der niederländische Finanzminister und Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem. Ein Athener Gericht verurteilte Georgiou jüngst zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung. Georgiou hatte 2010 eine unerwartet hohe griechische Neuverschuldung von mehr als 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an die EU-Statistikbehörde Eurostat gemeldet. Das Gericht befand, dass Georgiou die Daten nicht ohne Zustimmung des Elstat-Vorstandes hätte weitergeben dürfen. Die Rechtsanwälte des ehemaligen Amtschefs kündigten Berufung vor allen griechischen und europäischen höheren Gerichten an.

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