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von Redaktion

Rukwied spricht für Europas Bauern

Deutschlands oberster Landwirt, Bauernpräsident Joachim Rukwied, ist nun auch Branchen-Sprachrohr auf internationaler Ebene. Der europäische Bauernverband Copa habe ihn für zwei Jahre zu seinem neuen Präsidenten gewählt, teilten Copa und der Deutsche Bauernverband am Freitag mit. Der 61-Jährige wird Nachfolger des Dänen Martin Merrild, der bei der Wahl in Brüssel nicht mehr antrat. Künftig hat Rukwied gleich drei Ämter als Vertreter der Landwirte: Seit 2006 leitet er den Landesbauernverband Baden-Württemberg und seit 2012 ist er Präsident des Deutschen Bauernverbandes – nun kommt ein Ehrenamt auf Europaebene hinzu. Zudem führt er weiter seinen Bauernhof bei Heilbronn.

Privatkunden deutscher Banken halten nach Kenntnissen der Finanzaufsicht Bafin in erheblichem Umfang Anlagen, die im Falle einer Schieflage eines Instituts ganz oder teilweise abgeschrieben werden müssten. Dabei liege Deutschland nach Italien auf Platz zwei in Europa, sagte Bafin-Präsident Felix Hufeld bei einer Fachtagung der Bundesbank. Es geht vor allem um Zertifikate und Nachranganleihen, bei denen der Kunde im Fall einer Schieflage des Emittenten am Ende der Gläubigerschlange steht oder sogar Geld nachschießen muss.

Fast vier von zehn Mieter-Haushalten in Deutschland müssen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Etwa jeder sechste Haushalt zahlt sogar mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. Die 30-Prozent-Marke gilt als kritisch, da insbesondere Familien mit kleinerem Einkommen dann nicht genug Geld für den Alltag bleibt. Kürzlich hatte eine Studie der Berliner Humboldt-Universität für 77 Großstädte ein ähnliches Ergebnis geliefert.

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