Post-Chef Frank Appel hat stabile Portopreise für das kommende Jahr versprochen. „Es wird auch im gesamten Jahr 2018 keine Portoerhöhung geben“, sagte der Unternehmenschef der „Welt am Sonntag“. Erst im Spätherbst des kommenden Jahres werde die Post bei der Bundesnetzagentur einen Änderungsantrag für die Portopreise stellen. Anpassungen in welche Richtung auch immer seien dann „frühestens ab Januar 2019 möglich“. Briefmarken für nationale Briefe kosten derzeit 70 Cent, 2012 waren es noch 55 Cent. Erhöhungen des Portos gab es seitdem jedes Jahr, nur zum Jahreswechsel 2017 nicht.
Im Streit um seine Kündigung im Zuge der Diesel-Affäre haben sich Audi und ein ehemaliger Chef-Entwickler geeinigt. Man habe das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beendet, sagte ein Audi-Sprecher. Der frühere Chef der Motorenentwicklung am Standort Neckarsulm, Ulrich Weiß, war nach der Aufdeckung der Betrugssoftware bei Dieselmotoren im November 2015 zunächst bezahlt freigestellt worden. Im Februar hatte Audi ihm gekündigt. Audi wirft ihm vor, den Vorstand bis September 2015 nicht über Manipulationen informiert zu haben, von denen er gewusst haben soll. Weiß wies die Vorwürfe zurück.
Zwei Zahnbürsten und fünf Tuben Zahncreme kauft jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen. Was im ersten Moment bescheiden klingt, summiert sich zu einem Milliardengeschäft. Insgesamt gaben die Deutschen demnach 2016 rund 1,66 Milliarden Euro für Zahnpflegeprodukte aus – im Schnitt 20 Euro pro Kopf. 168 Millionen Zahnbürsten und 413 Millionen Tuben Zahnpasta gingen in der Bundesrepublik 2016 über den Ladentisch.
Bahnreisende können aufatmen: Nach siebenwöchiger Sperrung der wichtigen Rheintalbahn-Strecke zwischen Rastatt und Baden-Baden sollen ab Montagfrüh wieder die ersten Züge rollen. Die für den gesamten europäischen Bahnverkehr bedeutsame Nord-Süd-Verbindung ist seit dem 12. August gesperrt. Damals hatten sich beim Tunnelbau bei Rastatt die Schienen gesenkt, nachdem Wasser und Erdreich eingedrungen waren. Fast alle Personenzüge sollen nun wieder nach Plan fahren. Der Güterverkehr soll nach und nach von den Ausweichstrecken zurückkehren.