Der Essener Energiekonzern Eon beteiligt sich am Betrieb von Ladesäulen auf deutschen Autobahn-Rastplätzen. Eon habe eine Kooperation mit dem Rastplatz-Betreiber Tank & Rast für die Stromversorgung von 90 Schnellladesäulen in ganz Deutschland vereinbart, teilten beide Unternehmen mit. Tank & Rast will bis zum Jahresende insgesamt rund 400 Standorte mit solchen Anlagen ausrüsten. Weitere Partner sind die großen Versorger Innogy und EnBW sowie ein niederländischer Anbieter.
Mit dem Verkauf seiner Betriebsimmobilie hat der Modekonzern René Lezard die drohende Insolvenz vorerst abgewendet. Nach dem Einstieg des Immobilieninvestors habe der Restrukturierungsprozess nun zum Abschluss gebracht werden können, teilte das Unternehmen mit Sitz im unterfränkischen Schwarzach am Main mit. Die verkaufte Immobilie soll künftig zurückgemietet werden. Der Standort Schwarzach bleibe so erhalten.
Der zweitgrößte japanische Autobauer Nissan steht Medienberichten zufolge im Verdacht, Unterlagen zu Sicherheitschecks gefälscht zu haben. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Insider meldete, könnte der Renault-Partner versucht haben zu vertuschen, dass Sicherheitsüberprüfungen in den Fabriken nicht von qualifiziertem Personal vorgenommen worden waren. Auf Anfrage erklärte Nissan, man lasse derzeit die Vorgänge rund um die Inspektionen umfassend prüfen. Ergebnisse würden bis zum Monatsende erwartet. Der Autobauer hatte bereits eingeräumt, etwa 60 000 Neuwagen nicht verkaufen zu dürfen.