Der Verkauf der insolventen Fluggesellschaft Airberlin zieht sich hin. Die Angebotsfrist für die Techniksparte wurde zum zweiten Mal verlängert. Angebote sind nun noch bis zur übernächsten Woche möglich, wie ein Sprecher am Freitag sagte. Ursprünglich sollte die Frist Mitte September enden, dann an diesem Freitag.
BMW plant den Bau eines Montagewerks in Russland. Einem Bericht der russischen Zeitung „Wedomosti“ zufolge geht es um Investitionen im dreistelligen Millionenbereich in eine Fabrik in der Exklave Kaliningrad. Das Werk werde den gesamten Produktionsprozess umfassen, berichtete die Zeitung. BMW selbst erklärte, Kaliningrad sei tatsächlich ein angestrebter Ort für eine Fabrik.
Entscheidung in einem bayerischen Namensstreit: Die Versicherungsgruppe Die Bayerische darf sich weiter so nennen, wie das Landgericht München I in einem am Freitag bekannt gewordenen Urteil (Az.: 33O14425/16) entschied. Geklagt hatte die Versicherungskammer Bayern. Ihrer Ansicht nach ist die Bezeichnung irreführend: Es entstehe der unzutreffende Eindruck, Die Bayerische sei im Freistaat im Bereich der Versicherung der maßgebliche Anbieter.
Der Fruchtgummi-Hersteller Haribo zieht sich aus Bayern zurück. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn will sein Werk im unterfränkischen Mainbernheim im kommenden Jahr schließen. Davon seien 92 Mitarbeiter betroffen, teilte Haribo am Freitag mit. Mainbernheim ist einer von fünf Produktionsstandorten in Deutschland. Das Werk im Landkreis Kitzingen sei veraltet und eine Modernisierung lohne sich nicht mehr, hieß es zur Bergündung.
Die ehemaligen AfD-Politiker Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel wollen der Europäischen Zentralbank (EZB) ihre milliardenschweren Staatsanleihekäufe vorläufig verbieten lassen. Dafür legten sie am Freitag beim Bundesverfassungsgericht einen Eilantrag ein, wie ein Sprecher in Karlsruhe bestätigte(Az.: 2 BvR 1651/15).