Momentan herrschen goldene Zeiten im bayerischen Handwerk. Damit das auch so bleibt, haben die Handwerker – mit Blick auf die Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU, FDP und Grünen – einen ganzen Katalog von Forderungen an die künftige Bundesregierung aufgestellt:
-Steuererhöhungen (etwa bei der Erbschaftsteuer) und die Einführung neuer Steuern (etwa im Vermögensbereich) sind auszuschließen.
-Die Beiträge zur Sozialversicherung, die gemeinsam von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden, müssen unter der 40-Prozent-Marke bleiben.
-Die Folgen von Bürokratie müssen genau abgeschätzt werden, die „one in, one out“-Regel sollte beachtet werden. Das bedeutet: Wird eine neue bürokratische Regel eingeführt, muss eine andere abgeschafft werden.
-Die EEG-Umlage und weitere Treiber der Energiekosten (wie Netzentgelte) müssen gedeckelt werden, energetische Gebäudesanierung sollte steuerlich gefördert werden.
-Drohende Einfahrbeschränkungen und -verbote für dieselbetriebene Handwerkerfahrzeuge dürfen nicht kommen.
-Meisterfortbildung und Meistervorbehalt müssen unbedingt verteidigt werden.
-Bei der Bankenregulierung bedarf es Augenmaß, um zuverlässige und kostengünstige Kreditfinanzierung sicherzustellen. mad