Börsen im überblick

von Redaktion

Stärkerer Euro drückt Dax ins Minus

Der starke Euro hat den Dax am Mittwoch in die Verlustzone gedrückt. Nachdem der Leitindex lange wenig bewegt um die Marke von 13 000 Punkten gependelt war, rutschte er im späten Handel ab und schloss 0,46 Prozent tiefer bei 12 953,41 Punkten. Bei den Unternehmen stand die Lufthansa im Fokus. Die Papiere der Fluggesellschaft ließen sich auch von anfänglichen Gewinnmitnahmen nach erwartet starken Quartalszahlen nicht stoppen und setzten ihren Höhenflug seit dem Jahresbeginn fort: Sie gewannen an der Dax-Spitze letztlich 3,67 Prozent auf 27,145 Euro und näherten sich damit ihrem fast 20 Jahre alten Rekordhoch bei über 28 Euro. Branchenkenner begründeten die Rally mit den von Lufthansa-Chef Carsten Spohr befeuerten Übernahmegerüchten um die Staatslinie Alitalia. Der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller Krones bestätigte trotz eines schwächeren dritten Quartals seine Jahresziele. Die im Minus gestarteten Aktien schafften es zwischenzeitlich in positives Terrain, standen am Ende aber 0,18 Prozent tiefer bei 109,80 Euro. Erst vor drei Wochen hatten sie mit 121,25 Euro ein Rekordhoch erreicht.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,27 Prozent am Vortag auf 0,28 Prozent. Der Euro kostete zuletzt 1,1807 US-Dollar. Davor hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,1785 Dollar festgesetzt.

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