München – Siemens-Chef Joe Kaeser will bei den Reisekosten der Konzernmitarbeiter ab nächstem Jahr eine halbe Milliarde Euro einsparen. Ein Sprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht des „Handelsblatts“. Für Reisen gebe Siemens jedes Jahr 1,8 Milliarden Euro aus, mehr als die Hälfte davon für interne Treffen, sagte Kaeser demnach kürzlich vor 500 Führungskräften in Berlin. Videokonferenzen sparten Zeit und Geld. Indes haben vier Ministerpräsidenten vor gravierenden Arbeitsplatzverlusten durch den Verkauf oder die Stilllegung von Standorten in der Kraftwerkssparte gewarnt. Die Regierungschefs von Brandenburg, Sachsen, Thüringen sowie Berlins Regierender Bürgermeister baten Kaeser in einem Schreiben um Alternativen. dpa