München – Der Münchner Fernbusanbieter Flixbus will in die USA expandieren. Ein kleines Team baue derzeit einen neuen Firmensitz in Los Angeles auf, teilte das Münchner Unternehmen am Mittwoch mit. Der nach eigenen Angaben führende Fernbusanbieter in Europa wolle sich nun Richtung Silicon Valley bewegen. Flixbus-Chef André Schwämmlein erklärte, auf dem US-Markt finde derzeit ein Wandel hin zu öffentlichen und umweltfreundlichen Verkehrsmitteln statt. Daran wolle Flixbus teilhaben.
Außerdem kündigte die Firma mit dem grünen Logo 140 zusätzliche Halte im deutschsprachigen Raum für das kommende Jahr an. Davon solle neben den großen Städten (unter anderem München) vor allem der ländliche Raum profitieren. Seit 2013 hat das Unternehmen das laut eigenen Angaben größte Fernbusnetz Europas aufgebaut, mit täglich 200 000 Verbindungen in 26 Ländern. Dabei arbeitet Flixbus mit lokalen Busunternehmen zusammen. afp/mm