Nach der Serie verheerender Wirbelstürme in den USA und der Karibik erwartet die Munich Re nur noch einen kleinen Gewinn in niedriger dreistelliger Millionenhöhe. Das gilt aber auch nur für den Fall, dass die Geschäfte des weltgrößten Rückversicherers bis zum Jahresende normal verlaufen, wie Finanzvorstand Jörg Schneider am Donnerstag in München sagte. Die Münchner Rück verbuchte in den ersten neun Monaten einen Verlust von 146 Millionen Euro – 2,2 Milliarden Euro weniger als im Vorjahreszeitraum.
Die Commerzbank hat auch dank des Verkaufs ihrer Firmenzentrale die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Im dritten Quartal 2017 verdiente sie unter dem Strich knapp eine halbe Milliarde Euro, nachdem im zweiten Quartal wegen hoher Kosten für den laufenden Stellenabbau ein Minus angefallen war. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Vorstand nun unter dem Strich um die 100 Millionen Euro Überschuss.
Der Vorstandschef der Deutschen Telekom, Tim Höttges, will ein Ladenetz für Elektroautos bauen lassen. In Deutschland seien 380 000 Kabelverzweiger der Telekom installiert. Jeder dieser grauen Kästen habe eine Stromversorgung. „Da müssen wir vorne nur einen Stöpsel dran machen, dann können alle Elektroautos daran tanken“, sagte Höttges laut „Automobilwoche“. Unterdessen laufen die Geschäfte der Telekom besser als geplant. Bis Ende September kletterte der Umsatz um mehr als vier Prozent auf 55,8 Milliarden Euro, der bereinigte Konzernüberschuss lag mit 3,4 Milliarden Euro fast acht Prozent im Plus.