Aktuelles in kürze

von Redaktion

Quote auch für Vorstands-Frauen?

Der Anteil von Frauen in Vorständen und Geschäftsführungen deutscher Unternehmen stagniert weitgehend – bei den großen Versicherungen geht er sogar leicht zurück. Das stellt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) fest. In den Aufsichtsräten, wo seit 2016 eine Quote von 30 Prozent gilt, ist der Anteil von Frauen dagegen weiter gestiegen. Die geschäftsführende Familienministerin Katarina Barley (SPD) drohte deshalb mit einer Quote auch für Vorstände.

Der Carsharing-Anbieter DriveNow hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Kunden gewinnen können. Die Zahl stieg um ein Viertel auf 1,025 Millionen. Die Flotte sei auf über 6000 Fahrzeuge gewachsen, und die Nutzung steige, sagte eine Sprecherin des Tochterunternehmens von BMW und Sixt in München. Dazu habe auch die Eröffnung neuer Standorte in Helsinki und Lissabon beigetragen. Zu Umsatz, Gewinn oder Verlust äußerte sich DriveNow nicht.

Das schuldengeplagte Griechenland hat sich kurzfristig frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt. Wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte, wurden 812,5 Millionen Euro für 13 Wochen in Form kurzlaufender Staatspapiere eingesammelt – und zwar viel günstiger als zuvor: Die Rendite der versteigerten Papiere habe bei 0,99 Prozent gelegen. Das sei deutlich weniger als bei einer vergleichbaren Auktion von Anfang Dezember (damals 1,6 Prozent), hieß es. Griechenland benötigt das Geld, um kurzlaufende Staatspapiere in Höhe von 1,3 Milliarden Euro abzulösen.

Der Hype um Bitcoin und Co. nimmt kein Ende: Die Aussicht auf eine Kryptowährung macht sogar den abgehalfterten Foto-Dino Kodak wieder an der Börse attraktiv. Die Ankündigung eines eigenen „Coin“ sorgte am Dienstag für eine Verdopplung des Aktienwerts, am Mittwoch notierte der Kurs immer noch dick im Plus. Mit dem KodakCoin und der dazugehörigen Plattform KodakOne sollen Fotografen ihre Autorenrechte absichern und die Bilder vermarkten können. Die Nachricht katapultierte die Aktie um 120 Prozent in die Höhe. Zuletzt stand der Kurs bei knapp 11 Dollar und damit immer noch mit rund 60 Prozent im Plus.

Vor dem Start von Tarifverhandlungen macht sich die Gewerkschaft Verdi für deutlich mehr Geld für die Beschäftigten der Deutschen Post stark. Laut Forderungspapier der Arbeitnehmervertreter sollen die 130 000 Post-Tarifbeschäftigten und Azubis sechs Prozent mehr Geld bekommen.

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