Steuerskandal

Ex-Vorstände der HVB verurteilt

von Redaktion

München – Das Münchner Landgericht hat drei ehemalige Vorstände der HypoVereinsbank wegen fragwürdiger Geschäfte im vergangenen Jahrzehnt zu Millionenzahlungen an ihren ehemaligen Arbeitgeber aufgefordert. Der Vorsitzende Richter Helmut Krenek empfahl nach langjährigem Rechtsstreit zwischen der Bank und ihren drei ehemaligen Topmanagern einen Vergleich „in niedriger zweistelliger Millionenhöhe“. Die HypoVereinsbank hat die drei auf eine wesentlich höhere Summe von bis zu 180 Millionen Euro verklagt. Die Cum/Ex-Geschäfte sind Aktiendeals rund um Dividendenstichtage, die so geschickt eingefädelt waren, dass der Fiskus nie gezahlte Kapitalertragsteuern von etwa 100 Millionen Euro an die Bank erstattete.  dpa

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