Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft hat die EU-Abgasgrenzwerte für Dieselautos bemängelt. Grenzwerte müssten sachorientiert und mit Augenmaß gesetzt werden. „Vorgaben dürfen nur so strikt sein, wie es das primär damit verfolgte Ziel (etwa Gesundheitsschutz) erfordert, was beispielsweise im Hinblick auf die NOX-Werte hinterfragt werden kann, die am Straßenrand um das 24-Fache strenger sind als am Arbeitsplatz“, erklärte der Zukunftsrat am Freitag. Die Behörden haben für die Luft an Straßen eine Stickoxid-Belastung von 40 Mikrogramm im Jahresmittel als Höchstwert festgesetzt. Am Arbeitsplatz in Industrie und Handwerk sind 950 Mikrogramm zulässig.
Wegen des jüngsten Höhenflugs der Ölpreise erwarten immer mehr Experten einen starken Anstieg der Fördermenge in den USA. Laut dem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) rechnen Experten der führenden Industriestaaten gar mit einem „explosionsartigen“ Wachstum der amerikanischen Ölproduktion in diesem Jahr. Am Donnerstag hatte sich das Ölkartell Opec ganz ähnlich geäußert.
China hängt den Rest der Welt beim Absatz von Elektroautos immer deutlicher ab. Der Abstand zu den USA wuchs laut einer Studie des Brancheninstituts CAM in Bergisch Gladbach deutlich – insgesamt wurden 2017 im Reich der Mitte 777 000 E-Autos abgesetzt, 53 Prozent mehr als im Vorjahr. In den USA stieg die Zahl der Neuzulassungen von E-Autos um 24 Prozent auf rund 194 000 Stück.
Deutschland kommt beim Ausbau des schnellen Internets nur schleppend voran und bleibt im EU-Schnitt Mittelmaß. Nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes verfügten im vergangenen Jahr 42 Prozent aller hiesigen Unternehmen mit Zugang zum Internet und mindestens 10 Beschäftigten über einen festen Breitbandanschluss mit einer vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Das waren zwar vier Prozentpunkte mehr als 2016, wie die Behörde mitteilte. Doch der EU-weite Durchschnitt stieg im gleichen Zeitraum um sechs Prozentpunkte.