Härtere Strafen für Honig-Fälscher Das Europäische Parlament verlangt größere Anstrengungen im Kampf gegen gefälschten Honig. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag in Brüssel mit 560 zu 27 Stimmen für eine entsprechende Resolution. Es geht dabei um Honig, der zum Beispiel mit Zucker gestreckt wird oder die strengen Qualitätsstandards für das Naturprodukt verletzt. Die Parlamentarier wollen bessere Kontrollen, härtere Strafen und klarere Kennzeichnungen. Daneben fordern sie mehr Geld für nationale Bienenzuchtprogramme und das Verbot schädlicher Pestizide. Vor allem Import-Honig erfüllt europäische Standards häufiger nicht. Rund 200 000 Tonnen Honig importiert die EU jährlich, während ihre Mitgliedsländer etwa 250 000 Tonnen pro Jahr selbst erzeugen.