US-Präsident Donald Trump dringt nach seinen Zoll-Drohungen gegen deutsche Autobauer auf Zugeständnisse. Er kündigte am Montag an, dass sein Handelsminister Wilbur Ross mit EU-Vertretern über die „Beseitigung der hohen Zölle und Barrieren“ reden werde, die die EU gegen die USA anwende. Diese Praxis sei für amerikanische Produzenten und Landwirte nicht fair. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die für die europäische Handelspolitik zuständige EU-Kommission hatten sich zuvor grundsätzlich gesprächsbereit gezeigt.
Für den Einsatz ihrer Paketzusteller schraubt die Deutsche Post an ihrer Arbeitsstruktur. Zum Mai soll ein Gemeinschaftsbetrieb gegründet werden, wie am Montag bekannt wurde. Zuvor hatte die „Welt“ darüber berichtet. An der Bezahlung der Beschäftigten ändere sich nichts. Seit einigen Jahren sind Paketzusteller bei der Post in unterschiedlichen Firmen beschäftigt: Mehr als 40 000 Briefträger und Paketboten sind bei der Konzernmutter Post tätig, gut 10 000 Beschäftigte arbeiten hingegen bei den „Delivery“-Tochterfirmen.
Modelle des Autobauers Opel sollen noch in diesem Jahr auch in Namibia montiert werden. Die Opel-Mutter PSA kündigte am Montag an, sie habe ein entsprechendes Abkommen mit der namibischen Regierung geschlossen. Demnach sollen in der Hafenstadt Walvis Bay bis 2020 jährlich rund 5000 Opel- und Peugeot-Modelle montiert werden. Sie sollen in den Ländern der Südafrikanischen Zollunion verkauft werden: Namibia, Botsuana, Lesotho und Südafrika.
Ausbleibende Kunden in den Innenstädten setzen vor allem kleine Schuhläden zunehmend unter Druck. Im vergangenen Jahr verzeichneten fast zwei von drei Händlern (63 Prozent) eine gesunkene Kundenfrequenz. Das teilte der Bundesverband des deutschen Schuheinzelhandels (BDSE) anlässlich der Fachmesse Gallery Shoes in Düsseldorf mit. Knapp jeder fünfte Ladenbesitzer (18 Prozent) musste demnach sogar einen „stark gesunkenen“ Kundenstrom verbuchen.
Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler will sich mit der Umwandlung eines Teils seiner Stammaktien in leichter handelbare Vorzugsaktien mehr finanzielle Flexibilität verschaffen. Der geplante Wertpapier-Transfer bedürfe allerdings noch der Zustimmung der Besitzer von ansonsten stimmrechtslosen Vorzugsaktien, sagte Schaeffler-Vorstands-Chef Klaus Rosenfeld am Montag. Diese solle am 20. April in einem der Hauptversammlung folgenden gesonderten Treffen eingeholt werden.