Aktuelles in Kürze

von Redaktion

Unilever: Rotterdam als Hauptsitz

Der niederländisch-britische Konsumgüterkonzern Unilever wird seinen Hauptsitz in den Niederlanden aufschlagen. Damit wird London nach fast 100 Jahren seinen Status als zweites Hauptquartier verlieren. Damit sollten Strukturen vereinfacht werden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Der Hersteller etwa von Magnum-Eis, Dove-Seife oder Lipton-Tee hatte seinen Aktionären dies versprochen, nachdem 2017 ein Übernahmeversuch des US-Konzerns Kraft Heinz abgeschlagen worden war.

Der US-Senat hat den Weg für eine Lockerung der Bankenregulierung frei gemacht. Mit dem mit den Stimmen der Republikaner und einzelner Demokraten verabschiedeten Gesetzentwurf wird die unter Präsident Barack Obama als Folge der Finanzkrise verhängte strengere Kontrolle von Banken teilweise rückgängig gemacht. Das Weiße Haus begrüßte den Schritt in einer Mitteilung umgehend und erklärte, Trump werde ein entsprechendes Gesetz unterzeichnen.

In der Hoffnung auf höhere Gewinne will die Modekette Adler wieder verstärkt auf die über 55-Jährigen setzen. „Sämtliche Versuche, unsere Zielgruppe zu verjüngen, haben kaum gefruchtet und führten – schlimmer noch – gleichzeitig dazu, dass sich die eigentlich extrem treue Adler-Kundschaft nicht mehr mit ,ihrer, unserer‘ Marke identifizieren konnte“, sagte Thomas Freude, der seit September 2017 Vorstandschef ist.

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