Aktuelles in kürze

von Redaktion

Passantin stirbt nach Unfall mit Uber-Auto

Erstmals ist ein Mensch bei einem Unfall mit einem selbstfahrenden Auto ums Leben gekommen. Ein Roboterwagen des Fahrdienst-Vermittlers Uber erfasste eine Frau, die die Fahrbahn überquerte. Das Fahrzeug sei in der Stadt Tempe im US-Staat Arizona autonom mit einem Sicherheitsfahrer am Steuer unterwegs gewesen, berichteten der Sender ABC und die „New York Times“ am Montag unter Berufung auf die Polizei. Die Fußgängerin sei an ihren Verletzungen gestorben. Uber teilte mit, das Unternehmen kooperiere mit den Ermittlungen.

Der BMW-Betriebsratsvorsitzende Manfred Schoch fordert vom Management des Münchener Autobauers eine schnellere Modernisierung der Arbeitsabläufe. „Bei unserer letzten Mitarbeiterbefragung sagte die Hälfte der Mitarbeiter, dass sie mit den Prozessen bei BMW unzufrieden sind. Das sind für mich rote Alarmglocken“, sagte Schoch der „Automobilwoche“. „Wir sind heute noch ein bürokratischer Haufen, der Prozesse hat, die nicht mehr adäquat sind.“

Die Finanzdienstleistungssparte des Volkswagen-Konzerns hat wegen des Wertverfalls bei Leasing-Dieselautos die Wertberichtigungen aufgestockt. Für die 273 000 Leasing-Diesel in Deutschland seien die Wertberichtigungen um knappe 50 Millionen Euro auf gut 100 Millionen Euro erhöht worden, sagte Sparten-Finanzchef Frank Fiedler am Montag in Frankfurt. Pro Auto bestünden zusätzliche Restwertrisiken von 400 bis 500 Euro, rund 2 bis 3 Prozentpunkte des Fahrzeugwerts.

Der Dax hat am Montag deutliche Verluste erlitten. Zum Handelsende büßte der Leitindex 1,39 Prozent auf 12 217,02 Punkte ein, womit er nur knapp über seinem kurz davor erreichten Tagestief blieb. Damit zollte er auch seiner jüngsten Erholung Tribut. Neben den deutlichen Kursverlusten insbesondere an der US-Technologiebörse Nasdaq sah Analyst Jasper Lawler vom Broker London Capital Group die Zurückhaltung der Anleger vor der anstehenden Sitzung der amerikanischen Notenbank Fed als Belastung für den Dax. Im deutschen Leitindex stachen die Vorzugsaktien von Henkel mit einem Minus von mehr als zwei Prozent negativ heraus. Die Anleger reagierten enttäuscht auf die angekündigten Umsatzrückgänge im Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln sowie mit Kosmetikprodukten. Derweil hielten sich die Papiere der Munich Re mit minus 0,71 Prozent etwas besser als der Dax. Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,37 Prozent. Der Kurs des Euro legte zu.

Artikel 7 von 7