Wiesbaden – Die R+V-Versicherung treibt ihr Onlinegeschäft voran und setzt bei den Kunden zunehmend auch auf Videoberatung. Vorstandschef Norbert Rollinger sprach am Dienstag in Wiesbaden von einem deutlichen Ausbau der Produktpalette sowie einer noch stärkeren Verknüpfung von persönlicher und digitaler Beratung. Diese Entwicklung spiegele sich auch bei den neu eingestellten Mitarbeitern wider.
Mehr als 100 Millionen Euro will die Versicherung, die zu den Volks- und Raiffeisenbanken gehört, in den nächsten Jahren in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens investieren. Dazu gehört auch eine stärkere Digitalisierung. Ziel des Managements ist es, bis zum 100-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2022 die Beitragseinnahmen auf 20 Milliarden Euro zu steigern.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Versicherung die gebuchten Bruttobeiträge im Konzern um fast vier Prozent auf 15,3 Milliarden Euro gesteigert. Der Konzerngewinn vor Steuern ging im Jahresvergleich um fast 17 Prozent auf 795 Millionen Euro nach oben. Die Zahl der Kunden kletterte nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden um rund 100 000 auf mehr als 8,4 Millionen. Bei den Mitarbeitern habe es im Inland ein Plus von 220 auf 15 341 Beschäftigte gegeben. dpa