Der frühere Audi-Manager Wolfgang Hatz, der wegen der Abgasaffäre seit knapp sieben Monaten in Untersuchungshaft sitzt, will nach einem Medienbericht mit einer Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht seine Freilassung erreichen. Das Verfassungsgericht bestätigte auf Anfrage der „Süddeutschen Zeitung“ den Eingang der Beschwerde.
Trotz großer Fortschritte beim Ausbau von Ökostrom drohen aus Sicht der deutschen Energiewirtschaft in einigen Jahren Engpässe bei der Versorgung. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) pocht daher auf den Bau konventioneller Kraftwerke. „Weitere Kohlekraftwerke können in den 2020er-Jahren nur vom Netz genommen werden, wenn CO2-arme Ersatzkapazitäten geschaffen werden“, mahnte BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer in Hannover.
Griechenland hat bei der Sanierung seines Haushalts 2017 die Zielvorgaben der internationalen Geldgeber deutlich übertroffen. Ohne die Kosten für den Schuldendienst erzielte der Staat im vergangenen Jahr einen Überschuss von gut sieben Milliarden Euro. Dieser sogenannte Primärüberschuss habe damit vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreicht, teilte das griechische Statistikamt am Montag in Athen mit.
Der Mindestlohn ist für das Leben in Großstädten, wie München, aus Sicht der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zu niedrig. „Wer zum Mindestlohn beschäftigt ist, kann in vielen Großstädten auch als Alleinstehender oft kein Leben ohne zusätzlichen Hartz-IV-Bezug führen“, heißt es in einer Stellungnahme der Stiftung für die Mindestlohnkommission, die alle zwei Jahre die Höhe des Mindestlohns festsetzt. Hier seien 9,50 Euro nötig.