Hannover – Lässig wie selten: Mit dem sogenannten Faustgruß, umgangssprachlich als Ghettofaust bekannt, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestern beim Rundgang auf der Hannover Messe einen Roboter begrüßt – die Faust beim ersten Versuch zwar verkehrt herum, am Ende klappte es aber doch. Für all zu viele Details blieb während der Tour aber auch keine Zeit.
Los ging der Rundgang beim Partnerland Mexiko. Dessen Präsident Enrique Peña Nieto betonte, dass sich sein Land in den vergangenen Jahren schrittweise verändert und vor allem geöffnet habe.
Bereits am Sonntag hatten die EU und Mexiko eine Grundsatzeinigung für ein neues Handelsabkommen vereinbart. Das Abkommen soll Zölle für Agrarprodukte weitgehend abschaffen, künftig können 99 Prozent der Waren frei gehandelt werden. Insgesamt sollen europäische Firmen bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr an Zöllen sparen. Merkel sprach von einer „wirklich guten Nachricht“.
Die bis zum 27. April dauernde Hannover Messe soll den neuesten Stand bei Digitalisierung abbilden. Mehr als 5000 Aussteller aus 75 Ländern stellen neue Produkte und Technologien vor. dpa