Aktuelles in kürze

von Redaktion

Großbritannien: BMW ruft Autos zurück

Der Autobauer BMW will in Großbritannien etwa 312 000 Fahrzeuge wegen eines Elektronikfehlers zurückrufen. Das teilte ein Sprecher mit. Die Aktion kommt nach mehreren Berichten über Autos, deren Elektronik bei voller Fahrt komplett ausgefallen sein soll. In einem Fall war ein betroffenes Fahrzeug sogar in einen tödlichen Unfall verwickelt.

Deutschlands Erdgasreserven sind in den vergangenen zehn Jahren kräftig gesunken. Seit Januar 2008 gingen die heimischen Erdgasreserven um 71 Prozent auf 63,1 Milliarden Kubikmeter zurück, wie das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mitteilte. Beim Erdöl sackten die Reserven im selben Zeitraum um 23 Prozent auf 28,3 Millionen Tonnen ab. Ursache sei die zunehmende Erschöpfung der bekannten Vorkommen, gleichzeitig mangele es an nennenswerten Neufunden.

Die italienische Großbank und Hypovereinsbank-Mutter Unicredit hat zum Jahresauftakt von einer deutlich geringeren Vorsorge für mögliche Kreditausfälle und ihrem Sparkurs profitiert. Der Überschuss sei um fast ein Viertel auf 1,11 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Institut mit.

Bei der Versicherungskammer Bayern klingeln die Kassen: Der größte öffentliche Versicherer in Deutschland hat seinen Nettogewinn im Jahr 2017 um fast ein Drittel auf 252,7 Millionen Euro gesteigert, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Beitragseinnahmen stiegen von 7,7 auf 8 Milliarden Euro.

In einem ruhigen Feiertagshandel an Christi Himmelfahrt hat der Dax wieder den Sprung über die Marke von 13 000 Punkten geschafft: Der Index schloss um 0,62 Prozent höher bei 13 023,05 Punkten. Dabei störte ein erstarkender Euro die Dax-Entwicklung. Der Kurs des Euro legte nach der Bekanntgabe schwacher Verbraucherpreise in den USA auf 1,1896 US-Dollar zu. Ein starker Euro kann die Exportaussichten deutscher Unternehmen hemmen.

Die Stimmung an der Wall Street blieb indes gut. Die Aktien-Indizes bauten am Donnerstag ihre jüngsten Gewinne aus, nachdem die Inflationsdaten gezeigt hatten, dass die US-Notenbank Fed das Tempo bei den Zinserhöhung vorerst wohl nicht zu steigern braucht.

Am deutschen Rentenmarkt sank die durchschnittliche Umlaufrendite festverzinslicher Wertpapiere von 0,39 Prozent am Vortag auf 0,38 Prozent.  dpa

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