Unterföhring – Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat im ersten Quartal aufgrund seines Umbaus Umsatzeinbußen verbucht. Nachdem sich das Unternehmen im vergangenen Jahr fast gänzlich von seinem Reisegeschäft getrennt hatte, gingen die Erlöse zwischen Januar und März um drei Prozent auf 881 Millionen Euro zurück, wie der Konzern berichtete. Analysten hatten schon mit einem Rückgang gerechnet, wenngleich auch mit einem etwas leichteren.
Ohne die Veräußerungen der Reiseunternehmen Etraveli und weg.de und Währungseffekte ausgeklammert wären die Umsätze leicht gestiegen, hieß es. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 7 Prozent auf 200 Millionen Euro zu. Unter dem Strich kletterte der bereinigte Gewinn um sechs Prozent auf 93 Millionen Euro. Im Rahmen seines Konzernumbaus hat ProSiebenSat.1 seine Beteiligungen an den Online-Plattformen in einer neuen Gesellschaft namens NuCom gebündelt. NuCom soll zu einer „führenden europäischen Plattform für Lifestyle-Angebote“ ausgebaut werden. dpa