Aktuelles in kürze

von Redaktion

Uber bietet Fahrern Versicherung an

Uber finanziert selbstständigen Fahrern in Deutschland und weiten Teilen Europas Versicherungen gegen Krankheit und Unfälle. Dieses „Partnerschutz-Programm“ werde in Kooperation mit dem Versicherungskonzern Axa umgesetzt, teilte der Fahrdienst-Vermittler mit. Das Angebot könnten vom 1. Juni an selbstständige Unternehmer ohne Angestellte in Anspruch nehmen – auch Taxi-Fahrer. Demnach sollen für bei Fahrten eingetretene Versicherungsfälle Behandlungskosten von bis zu 7500 Euro erstattet werden. Bei Unfalltod ist eine Pauschalzahlung von 50 000 Euro vorgesehen.

Mit dem Rückzug des schwer erkrankten ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Werner Müller aus dem Evonik-Aufsichtsrat ist der „letzte große Ruhrbaron“ abgetreten. Evonik-Chef Christian Kullmann würdigte die „strategische Weitsicht“ und „soziale Verantwortung“ des 71-Jährigen, der als bisheriger Vorstandschef des Evonik-Großaktionärs RAG-Stiftung das Kontrollgremium geleitet hatte. Müller hatte im Februar vor dem Hintergrund seiner Erkrankung angekündigt, seine Ämter in der Revier-Wirtschaft niederlegen zu wollen.

Die Akw-Betreiber Vattenfall und RWE sollen für den Atomausstieg rund eine Milliarde Euro Entschädigung bekommen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf beschloss am Mittwoch das Kabinett, wie Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) mitteilte. Wie hoch die Entschädigungen letztlich ausfallen, soll Anfang 2023 ermittelt werden. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Dezember 2016 geurteilt, dass RWE und Vattenfall wegen des Atomausstiegsbeschlusses von 2011 für Reststrommengen entschädigt werden müssen, die ihren Meilern beim ersten Beschluss 2002 zunächst zugeteilt und 2011 wieder gestrichen wurden.

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